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  • Burgschwalbach: Sportplatz am Stellweg erhält Kunstrasen

    Burgschwalbach.Die Blutgrätsche gehört bald der Vergangenheit an. Der Kunstrasen kommt. Was zu Beginn des Projekts „Grüner Stellweg“ von einigen noch belächelt wurde, kann in diesem Sommer realisiert werden.

    Voller Stolz verkündet der Vorstand der TuS Burgschwalbach den Bau des Kunstrasenplatzes und dankt allen Sponsoren, die den Verein bei der Umsetzung des Projektes unterstützen.
    Voller Stolz verkündet der Vorstand der TuS Burgschwalbach den Bau des Kunstrasenplatzes und dankt allen Sponsoren, die den Verein bei der Umsetzung des Projektes unterstützen.

    Die TuS Burgschwalbach baut in Eigenleistung und mit Hilfe von Sponsoren einen Kunstrasenplatz am Märchenwald. 33 Jahre Hartplatz sind t mit Beginn der Vorbereitung für die Fußballsaison 2016/2017 passé. Das Spendenbarometer steht aktuell bei etwa 185 000 Euro.

    „Für uns ist der Kunstrasen ein Jahrhundert-Projekt. Die Arbeit von zwei Jahren trägt jetzt Früchte“, sagt Karl-Heinz Funk, Vorsitzender der TuS, stolz, als er gemeinsam mit dem Vorstand den Baubeginn im April verkündete. Am 9. April kommt es zum letzten Spiel auf dem altehrwürdigen Ascheplatz. „Der Auftrag ist bereits vergeben. Direkt im Anschluss, am 18. April, kann der Umbau zum Kunstrasenplatz beginnen. Die Bauzeit beträgt drei Monate“, sagt Björn Schuhmacher, der gemeinsam mit seinem Vater und Ehrenvorsitzenden der TuS, Manfred Schuhmacher, die Ausschreibung und den Auftrag vorbereitete.

    335 000 Euro kostet der Kunstrasenplatz. Die TuS Burgschwalbach trägt etwa 50 000 Euro in Eigenleistung. Die Restsumme wird vom Verein getragen und ein Teil zwischenfinanziert.

    „Uns ist es wichtig, dass der Verein mit seinem umfangreichen Sportangebot nicht darunter leidet“, ergänzt Sascha Lauter stellvertretend für den Vorstand. Der habe sich den Entschluss für den Bau reiflich überlegt, doch sei er zu dem Entschluss gekommen, dass das Projekt „Grüner Stellweg“ realisierbar ist, ohne dass andere Abteilungen darunter leiden. „Wir sind stolz auf das, was wir erreicht haben, und danken allen Sponsoren für die Unterstützung. Egal ob große oder kleine Spenden, jeder Euro ist wichtig“, hob Karl-Heinz Funk hervor. Der Vorstand dankt allen, die der TuS das Vertrauen entgegengebracht haben.

    Das Projekt „Grüner Stellweg“ ist einzigartig in der Region. Einzigartig deshalb, da die TuS den Umbau zum Kunstrasenplatz ohne öffentliche Förderung realisiert. „Wir treten als Team auf. In diesem Team haben sich einzelne Untergruppen gebildet, die sich die verschiedenen Aufgaben wie Sponsorensuche, Planung und Umsetzung aufteilen. Wir beweisen einen guten Mannschaftsgeist“, lobt der Vorsitzende die Arbeit des Vorstands und aller Mitglieder, die sich für die Realisierung des Projekts einsetzen. Falls dennoch öffentliche Gelder generiert werden könnten, sehe der Verein es als Anerkennung für die Umsetzung des Projekts. Im Herbst 2014 hatte sich die TuS in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung dazu entschlossen, das Projekt „Kunstrasen“ anzugehen, um die TUS Burgschwalbach im Fußball attraktiv zu halten. Bei den Senioren gibt es zwei Fußballmannschaften und ein Altherrenteam. Hinzu kommt eine Jugendabteilung, die von den Bambini-Kickern bis zur A-Jugend in allen Altersklassen teils mehrere Mannschaften aufbietet. Eine erfolgreiche Kooperation mit den anderen Vereinen wird gepflegt. Für die Zukunftsfähigkeit des Vereins ist der Kunstrasen daher von hoher Bedeutung. Zudem war der Ascheplatz in einem renovierungsbedürftigen Zustand und hätte in naher Zukunft sowieso Kosten verursacht. Daher entschloss sich der Verein, das Projekt umzusetzen. Und das mit Erfolg, wie die vergangenen Monate zeigen.

    Abrissparty am 9. April - Weitere Sponsoren gesucht

    Mit einer Abrissparty nach dem letzten Heimspiel auf dem Ascheplatz am 9. April verabschiedet sich die TuS Burgschwalbach vom Hartplatz am Märchenwald. Der Erlös aus dieser Party kommt ebenfalls dem Projekt „Grüner Stellweg“ zugute, genauso wie die Einweihungsfeier mit einem Benefizspiel der TuS gegen einen renommierten Gegner. In den vergangenen Monaten initiierten der Verein und Bürger aus dem Ort immer wieder Benefizveranstaltungen für den Bau des Kunstrasenplatzes. So wurden beispielsweise die Bandenwerbung verstärkt, Patenschaften für einen Quadratmeter Kunstrasen vergeben oder ein Flohmarkt organisiert. Das Projekt entwickelte eine Eigendynamik. Dennoch freut sich der Vorstand über weitere Spenden, um die Kosten für den Verein zu reduzieren. „Wenn das Spendenbarometer auf etwa 210000 Euro ansteigt, wäre das eine tolle Sache“, sagte Karl-Heinz Funk. up

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    Markus Eschenauer

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    Markus Eschenauer

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