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  • Burgschwalbach: Altes Wehr wird neue raue Rampe

    Burgschwalbach. Im Rahmen des EU-Life-Projektes „LiLa – Living Lahn“ sind im rheinland-pfälzischen Abschnitt der Lahn und deren Nebengewässer Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität, der Hochwasserrückhaltung und der Durchgängigkeit vorgesehen.

    Bei der Besichtigung des Wehres (von rechts): Dr. Ulrich Kleemann, Präsident der SGD Nord, Dieter Scherer, Erster Beigeordneter, Burgschwalbach, Volker Satony, Bürgermeister der VG Hahnstätten und Martin Hoffmann, SGD Nord, Regionalstelle Montabaur.
    Bei der Besichtigung des Wehres (von rechts): Dr. Ulrich Kleemann, Präsident der SGD Nord, Dieter Scherer, Erster Beigeordneter, Burgschwalbach, Volker Satony, Bürgermeister der VG Hahnstätten und Martin Hoffmann, SGD Nord, Regionalstelle Montabaur.

    Aktuell besichtigte Dr. Ulrich Kleemann, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, eine der ersten Maßnahmen. Bereits in Planung befindet sich die durchgängige Gestaltung des Palmbachs in der Nähe der ehemaligen Hammermühle in Burgschwalbach. Der Mühlenbetrieb ist seit 1972 stillgelegt. Die noch bestehende Wehranlage mit einer Höhe von 1,60 Metern stellt für Fische und andere Gewässerbewohner ein unüberwindbares Hindernis dar. Zur Verbesserung der Durchgängigkeit soll das Wehr in eine sogenannte raue Rampe mit einer Länge von 40 Metern und einem maximalen Gefälle von vier Prozent umgestaltet werden. Die Kosten der Maßnahme sind mit 50 000 Euro kalkuliert. Weiter dient der Umbau des Wehres dem Hochwasserschutz in Burgschwalbach.

    „Mit der Aufnahme in das EU-Life-Projekt ist eine hundertprozentige Kostenübernahme durch die EU und das Land vorgesehen. Für die Verbandsgemeinde Hahnstätten und die Ortsgemeinde Burgschwalbach entsteht kein finanzieller Aufwand“, freut sich Kleemann bei Besichtigung der Anlage.

    Für das Projekt „LiLa - Living Lahn“ stellt die Europäische Kommission rund neun Millionen Euro zur Verfügung, weitere etwa sechs Millionen Euro steuern die Projektpartner über die Gesamtlaufzeit des Projektes von zehn Jahren bei. Alleine im Jahr 2015 förderte das Land Rheinland-Pfalz rund 520 wasserwirtschaftliche Maßnahmen mit insgesamt 110 Millionen Euro.

    Die SGD Nord ist Projektpartner im Life-Projekt „LiLa – Living Lahn“. Mit dem Projekt wollen die Länder Rheinland-Pfalz und Hessen, die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes und die Bundesanstalt für Gewässerkunde die Lahn ökologisch aufwerten. Gleichzeitig wollen sie somit den Fluss und das Leben am Fluss lebenswerter machen. Das Projekt ist auch ein Beitrag, um die Region weiterzuentwickeln. Der offizielle Start des auf zehn Jahre ausgelegten Projektes war am 1. Dezember 2015.

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