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  • Befürworter der Aarumgehung enttäuscht über Absage aus Niederneisen

    Flacht. Der Gemeinderat Niederneisen hat die Einladung der Bürgerinitiative für eine Ortsumgehung Niederneisen/Flacht (B.I.O.) dankend abgelehnt. Die Ratsmitglieder waren gebeten worden, sich vor Ort in einem Haus an der Hauptstraße in Flacht über die starken Auswirkungen durch das hohe Verkehrsaufkommen auf der B 54 zu informieren.

    Flacht - Der Gemeinderat Niederneisen hat die Einladung der Bürgerinitiative für eine Ortsumgehung Niederneisen/Flacht (B.I.O.) dankend abgelehnt. Die Ratsmitglieder waren gebeten worden, sich vor Ort in einem Haus an der Hauptstraße in Flacht über die starken Auswirkungen durch das hohe Verkehrsaufkommen auf der B 54 zu informieren.

    In der Begründung heißt es, dass sich das Gremium nach einer gemeinsamen Beratung dazu entschlossen habe. Neben terminlichen Schwierigkeiten, würde ein solcher Termin nicht zur Versachlichung der Diskussion führen. Der Rat in Niederneisen berät in der Sitzung am kommenden Dienstag, 19.30 Uhr, im Gasthaus „Zur Linde“ über die weitere Vorgehensweise zur Planung der Aarumgehung. Sichtlich enttäuscht nahmen am Freitagnachmittag Mitglieder der „B.I.O.“ die Entscheidung aus Niederneisen zur Kenntnis. „Wir wollen uns nicht mit dem Gemeinderat verkrachen, doch haben Äußerungen von Bürgern aus Niederneisen und die Entscheidung den Tagesordnungspunkt aus der jüngsten Sitzung zu nehmen, zu einigen Unsicherheiten bei den Anwohnern in Flacht geführt“, berichtet Claif Schminke, Sprecher der „B.I.O.“ Die Menschen seien wütend, dass nichts geschehe. „Es soll alles friedlich bleiben, und wir wollen eine sachliche Diskussion führen“, betonte Peter Vogt, Gastgeber des Treffens. Er informierte weiter, dass die Belastung in den vergangenen sechs bis acht Jahren enorm zugenommen habe. Claif Schminke ergänzte, dass „B.I.O.“ sich immer klar gegen die Varianten I, II und III ausgesprochen habe: „Die sind unmenschlich. Die ortsferne Variante IV bietet die bestmögliche Lösung.“ Die Befürworter appellieren an den Gemeinderat in Niederneisen, sich für die weitere Planung der Varianten I bis IV zu öffnen und sich damit dem Beschluss des Flachter Gemeinderats anzuschließen. Frank Puchtler, als Vertreter von VG, betonte in dem Treffen abschließend: „Wir alle müssen die Entscheidung des Rats in Niederneisen akzeptieren – egal wie sie ausfällt.“ up

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