40.000
  • Startseite
  • » Region
  • » Aus den Lokalredaktionen
  • » RZ Ahrweiler
  • » Wie sich Unternehmer vor Einbrechern schützen
  • Wie sich Unternehmer vor Einbrechern schützen

    Kempenich. Firmengebäude und Betriebe im Gewerbegebiet Kempenich-Spessart sind schon häufiger ins Visier von Kriminellen geraten. Für Sebastian Kuhl aus Spessart liegen die Gründe auf der Hand: "Die gute Infrastruktur mit einer unmittelbaren Anbindung an die Autobahn A 61 ist nicht nur ein Segen, sondern wird auch zum Fluch, wenn Diebe dies zur schnellen Flucht nutzen. Zudem ist die Polizei weit weg, es dauert in der Regel 15 bis 20 Minuten, ehe sie am Tatort eintrifft", weiß der selbstständige Sachverständige für Kriminaltechnik. "Meine Erfahrung im Bereich der Untersuchung der Zugangsmöglichkeiten bei Wohnungseinbrüchen ermöglicht mir, eine professionelle Beratung zum Einbruchschutz zu bieten."

    Auf dem Tisch hatte Referent Sebastian Kuhl einige praktische Beispiele für diebstahlsichere Nachrüstung ausgebreitet.  Foto:Hans-Josef Schneider
    Auf dem Tisch hatte Referent Sebastian Kuhl einige praktische Beispiele für diebstahlsichere Nachrüstung ausgebreitet.
    Foto:Hans-Josef Schneider

    Bei einer gemeinsamen Informationsveranstaltung von Verbandsgemeinde, den Ortsgemeinden Kempenich, Spessart und Hohenleimbach sowie dem Gewerbeverein Kempenicher Land zeigte der Fachmann auf, wie man sich wirksam schützen kann durch mechanische Hilfsmittel und technische Überwachungsmethoden. "Ich berate Sie gerne, wie Sie Ihr Eigentum besser absichern können und welche Sicherungstechnik für Sie sinnvoll ist", sagte er in Richtung der anwesenden Gewerbetreibenden. Am Beginn einer präventiven Beratung stehen die Überprüfung vorhandener Sicherungen am Gebäude und die anschließende Schwachstellen-Analyse. "Eine absolute Sicherheit gibt es nicht. Aber es gibt Möglichkeiten, das Risiko zu minimieren. Dabei sollten die gewählten Maßnahmen sinnvoll sein und in einem gesunden Nutzen-Kosten-Verhältnis stehen." Wichtig sei es auch, bestehende Versicherungen von Warenlager, Werkzeugen oder EDV aktuell zu halten.

    Kuhl, der seit 2012 in Spessart wohnt und auf eine achtjährige Tätigkeit in einem renommierten Sachverständigenbüro zurückblicken kann, informierte eingehend über die verschiedenen Arten der Verriegelung bei Toren, Türen und Fenstern und auf die Möglichkeiten der Nachrüstung. Bei Fenstern zum Beispiel mit nachträglich angebrachten Folien. "Zusatzsicherungen haben durchaus ihre Berechtigung, beispielsweise wenn man bei Sektionaltoren das Anheben verhindert." Bei den technischen Überwachungsinstrumenten sollte man jeweils vorher prüfen, ob es sinnvoll ist, eine Videoüberwachung (Vorsicht vor dem Datenschutz), eine Einbruchmelde- oder Alarmanlage (sollte stets von einer Fachfirma eingebaut werden) oder zusätzliche Beleuchtung zu installieren (sollte auch im Ernstfall anderen auffallen). In seinem Fazit nannte Kuhl als wichtige Grundsätze für die Vorsorge: "Bitte immer Türen und Fenster verschließen und bei Schließanlagen darauf achten, dass stets die Schlüssel komplett sind."

    Von unserem Mitarbeiter Hans-Josef Schneider

    Anzeige
    Online regional
    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Chef v. Dienst

     

    Mail

    Anzeige
    Anzeige
    epaper-startseite
    Rhein-Zeitung Kreis Ahrweiler bei Facebook
    Regionalwetter Bad Neuenahr-Ahrweiler
    Samstag

    5°C - 6°C
    Sonntag

    6°C - 8°C
    Montag

    3°C - 7°C
    Dienstag

    4°C - 6°C
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
    Anzeige