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  • Wettbewerb: Elftklässler gewinnt bei "Jugend debattiert" [Mit Video]

    Kreis Ahrweiler. Beim Regionalentscheid von "Jugend debattiert" hat der 16-jährige Aron Biesenbach den Titel geholt. Der Wettbewerb fand erstmals am Are-Gymnasium in Bad Neuenahr statt.

    Jamila Stein (von links), Julian Fülber, Aron Biesenbach und Maximilian Ewerbeck diskutierten im Finale des Regionalentscheides von "Jugend debattiert" darüber, ob man Dialekte in der Schule unterrichten sollte.
    Jamila Stein (von links), Julian Fülber, Aron Biesenbach und Maximilian Ewerbeck diskutierten im Finale des Regionalentscheides von "Jugend debattiert" darüber, ob man Dialekte in der Schule unterrichten sollte.
    Foto: Hans-Jürgen Vollrath

    Von unserer Reporterin Celina de Cuveland

    Aron Biesenbach strahlt. Gerade hat der 16-Jährige den Regionalentscheid in der Sekundarstufe II des Schulwettbewerbs "Jugend debattiert" gewonnen. "Die Diskussion hat wahnsinnig viel Spaß gemacht", sagt Aron. Mitte April darf der Elftklässler am Landeswettbewerb in Mainz teilnehmen. "Darauf werde ich mich intensiv vorbereiten", sagt er. "Wenn ich es mir wünschen könnte, würde ich das Thema G8 debattieren." Aron grinst. Auf die Nachfrage, ob er Pro oder Contra vertreten würde, antwortet er: "Das dürfen Sie sich aussuchen."

    In diesem Jahr fand der Wettbewerb erstmals am Are-Gymnasium in Bad Neuenahr statt, in den vergangenen Jahren war er in Koblenz ausgetragen worden. "Wir hatten ganz einfach den Platz", erklärt Nina Bauer, die den Wettbewerb am Are-Gymnasium organisiert. Die Jury, die die Debatten der Schüler bewertete, bestand aus Schülern der teilnehmenden Schulen. Insgesamt hatten am Regionalentscheid jeweils vier Schüler von zwölf Schulen mitgemacht.

    Im Finale hatte Aron Biesenbach dann gemeinsam mit Maximilian Ewerbeck von der Integrativen Gesamtschule Kastellaun dagegen argumentiert, dass regionale Dialekte an Schulen unterrichtet werden sollen. Das Thema war den Teilnehmern einige Tage zuvor bekannt gegeben worden, sodass sie sich darauf vorbereiten konnten. Die Seite, die sie vertreten müssen, wurde ihnen aber erst kurz vor der eigentlichen Debatte genannt. Auf der Pro-Seite standen Jamila Stein vom Bertha-von-Suttner-Gymnasium Andernach und Julian Fülber von der Integrativen Gesamtschule Kastellaun. Maximilian Ewerbeck und Jamila Stein konnten sich nicht für den Landesentscheid qualifizieren. Julian Fülber landete hinter Aron Biesenbach auf Platz zwei und kann somit ebenfalls zum Landesentscheid fahren.

    Die freie Diskussion der vier Oberstufenschüler verlief angeregt und lebhaft. Jeder vertrat seine Seite und ging intensiv auf die Argumente der Gegenseite ein. Bereits im Eröffnungsplädoyer jedes Schülers wurde deutlich, dass sie sich mit dem Thema Dialekte im Unterricht befasst hatten, denn die Sachkenntnis der Kandidaten überzeugte. Und das muss sie auch, denn sie ist ein Kriterium für die Jury. Außerdem wurden Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft bewertet. Während weder Jamila Stein noch Julia Fülber oder Maximilian Ewerbeck von ihrem Standpunkt abrückten, zeigte sich Aron Biesenbach kompromissbereit. "Ich denke, neue Unterrichtsinhalte in den Lehrplan einzubringen, ist eine sehr gute Idee. Nur ist fraglich, ob das Dialekte sein müssen", beendete er sein Schlussplädoyer. Die Jury kritisierte, dass er einige Fakten nicht korrekt dargestellt hatte und dass seine Beispiele mehr auf die Region hätten zugeschnitten sein müssen. Das will Aron im Landeswettbewerb besser machen. Später möchte er im wirtschaftlichen Bereich arbeiten. "Von Politik hat man mir abgeraten", sagt er und lacht.

    Neben der Sekundarstufe II wurden auch die Teilnehmer für den Landesentscheid der Sekundarstufe I ermittelt. In einer aufgeweckten Runde diskutierten Kira Martin von der Integrativen Gesamtschule Kastellaun, Jakob Artmann und Carl Luis Mantik vom Max-von-Laue-Gymnasium Koblenz sowie Fenia von der Heyde vom Bischöflichen Cusanus-Gymnasium darüber, ob in Rheinland-Pfalz die verbindliche Grundschulempfehlung für den Besuch weiterführender Schulen eingeführt werden sollte. Carl Luis Mantik erreichte dabei den ersten Platz, Jakob Artmann den zweiten. Kira Martin musste sich mit Platz drei zufriedengeben und Fenia von der Heyde landete auf Platz vier.

    Der Wettbewerb Jugend testet
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    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Chef v. Dienst

     

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