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  • Ringbuch: Kafitz fordert Unterlassungserklärung

    Bad Breisig/Köln. Das Buch „Der „Rechte Weg“, in dem sich der Bad Breisiger Wilfried Schäfer mit dem Nürburgringskandal beschäftigt, ruft den gefeuerten Geschäftsführer der Nürburgring GmbH, Walter Kafitz, auf den Plan: Im Rahmen einer Unterlassungserklärung fordert der ehemalige Ring-Boss Schäfer auf, „nicht länger zu behaupten oder zu verbreiten“, dass Kafitz von einer Brauerei Wahlspenden und Zahlungen an sich gefordert habe.

    Bad Breisig/Köln - Das Buch „Der „Rechte Weg“, in dem sich der Bad Breisiger Wilfried Schäfer mit dem Nürburgringskandal beschäftigt, ruft den gefeuerten Geschäftsführer der Nürburgring GmbH, Walter Kafitz, auf den Plan: Im Rahmen einer Unterlassungserklärung fordert der ehemalige Ring-Boss Schäfer auf, „nicht länger zu behaupten oder zu verbreiten“, dass Kafitz von einer Brauerei Wahlspenden und Zahlungen an sich gefordert habe.

     


    Dieses Behauptung sei unwahr, so die Anwälte von Kafitz und legen eine eidesstaatliche Versicherung ihres Mandanten bei. „Ich habe weder zu meinen Gunsten noch zu Gunsten einer Partei oder eines Politikers eine Geldzahlung gefordert“, heißt es in der Versicherung. Dem Schriftsatz der Kölner Juristen ist auch eine Aufforderung an Schäfer beigelegt, die Anwaltskosten ihren Mandanten von 1023, 16 Euro zu begleichen.
    Die von den Anwälten gesetzte Frist, bis zum 30. November, 12 Uhr, die Unterlassungserklärung zu unterschreiben, ist Schäfer nach eigenem Bekunden nicht nachgekommen. Er könne seine Zitate belegen und habe Beweise für seine Anschuldigungen bei einem Notar hinterlegt. Schäfer stellt sich auf einen Rechtsstreit mit Kafitz ein.
    Unter der Zwischenüberschrift „Kafitz kommt mit Geldforderung“ heißt es in dem Buch, dass der ehemalige Ringchef bei Verhandlungen mit einer Kölner Brauerei „100 000 DM Wahlspende bei nächster Wahl für....“, „10 000 DM Wahlspende bei nächster Wahl für ...“ und „Ich, Kafitz, will ... DM in bar für mich“ gefordert habe. Kafitz bestätigt, dass es Verhandlungen mit der Firma über Bierlieferungen gegeben hat, diese aber wegen bestehenden Verträgen mit anderen Lieferanten gescheitert seien. (ua)

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    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Chef v. Dienst

     

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