40.000
  • Startseite
  • » Region
  • » Aus den Lokalredaktionen
  • » RZ Ahrweiler
  • » Polizei Remagen beklagt deutlich mehr Verbrechen
  • Aus unserem Archiv

    RemagenPolizei Remagen beklagt deutlich mehr Verbrechen

    Die Polizeiinspektion Remagen hat im vergangenen Jahr einen deutlichen Anstieg von Straftaten festgestellt. Nachdem die Fallzahlen 2013 zurückgegangen waren, registrierten die Beamten im vorherigen Jahr 4867 Straftaten (2013: 4621 Fälle). Die Aufklärungsquote sank dagegen von 62,3 Prozent auf 59,5 Prozent.

    Die Zahl der Verbrechen im Bereich der Polizeiinspektion Remagen ist 2014 stark angestiegen: Die Beamten registrierten 4867 Fälle. Erneut angestiegen ist die Zahl der Betrugsdelikte. Hier spielt das Internet eine immer größere Rolle. Die Täter bleiben oft anonym und agieren aus dem Ausland.
    Die Zahl der Verbrechen im Bereich der Polizeiinspektion Remagen ist 2014 stark angestiegen: Die Beamten registrierten 4867 Fälle. Erneut angestiegen ist die Zahl der Betrugsdelikte. Hier spielt das Internet eine immer größere Rolle. Die Täter bleiben oft anonym und agieren aus dem Ausland.
    Foto: picture alliance

    Im Bereich der Gewaltkriminalität blieben die Fallzahlen in etwa auf dem Vorjahresniveau. Die Zahl der Körperverletzungen sank von 388 auf 382 Fälle. Erfreulich ist nur die Entwicklung der Körperverletzungen im häuslichen Umfeld (Gewalt in engen sozialen Beziehungen). Hier fielen die Fallzahlen nochmals von 95 auf 82 Fälle.

    Nach dem Rückgang in den vergangenen Jahren stieg der Anteil der jugendlichen und heranwachsenden Täter bei den Gewalttätern wieder an. In 85 Fällen waren die Täter dieser Altersgruppe zuzuordnen (2013: 78). Im Bereich der Eigentumskriminalität (1372 Fälle) sind die Fallzahlen gegenüber dem Vorjahr (1198 Fälle) wieder angestiegen.

    Sorgen bereiten der Polizei zunehmend die Trick- und Taschendiebstähle, bei denen die Opfer häufig ältere Menschen sind. 88 Diebstähle dieser Art wurden im vergangenen Jahr angezeigt. Auch die Zahl der registrierten Ladendiebstähle stieg von 101 auf 141 Fälle an. Die Zahl der Wohnungseinbrüche erhöhte sich leicht von 151 auf 163 Fälle. In der Fünfjahresbetrachtung ist dies ein durchschnittlicher Wert. Die Aufklärung dieser Einbrüche gestaltet sich besonders schwierig, weil sie regelmäßig von überörtlich agierenden Straftätern begangen werden. Im Winterhalbjahr wurde zur Bekämpfung dieser Delikte eigens eine Arbeitsgruppe bei der Kripo Mayen eingerichtet. Nochmals angestiegen sind die Betrugsdelikte, wobei dem Internet als Tatmittel eine immer größere Bedeutung zukommt.

    Die Ermittlungsarbeit bei Internetdelikten gestaltet sich oftmals schwierig, weil die Täter aus der Anonymität und oft aus dem Ausland agieren. 1363 Betrugsstraftaten wurden angezeigt (2013: 1239).

    Im Bereich der Drogenkriminalität wurden 345 Delikte registriert. Gegenüber 2013 bedeutet dies einen Rückgang von 40 Fällen. In diesem Deliktsfeld ist jedoch naturgemäß von einem enormen Dunkelfeld auszugehen. Insgesamt konnte die Polizei im vergangenen Jahr 2156 Tatverdächtige ermitteln, wobei die männlichen Täter (1610) mit 74,6 Prozent deutlich überrepräsentiert waren. Der Anteil ausländischer Straftäter stieg von 19,8 auf 21,7 Prozent. Eine positive Entwicklung ist auf dem Gebiet der Jugenddelinquenz zu vermelden. Die Zahl der ermittelten Täter unter 21 Jahren sank weiter von 319 auf 299.

    Bad Neuenahr-Ahrweiler
    Meistgelesene Artikel
    Anzeige
    Online regional
    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Regio-CvD Online

     

    Mail

    Anzeige
    Anzeige
    epaper-startseite
    Regionalwetter Bad Neuenahr-Ahrweiler
    Freitag

    12°C - 23°C
    Samstag

    11°C - 20°C
    Sonntag

    11°C - 20°C
    Montag

    14°C - 23°C
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach