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    NiederzissenNärrische Sitzung in ausverkaufter Bausenberghalle

    Mit einem spektakulären Programmmix aus Musik, Tanz, Wortwitz und Klamauk sind die Zesse Jecke in die heiße Phase der Session gestartet. In der restlos ausverkauften Bausenberghalle zündeten die Sitzungspräsidenten Rainer Schönhofen und Mike Roth – Schwäger im Leben vor und nach der Fünften Jahreszeit und kongeniales Moderatorenduo an den Mikrofonen – Knaller auf Knaller.

    Der Elferrat alias die „Zessener (B)Engel met Hätz“ und Bianca Vater-Wolff brachten Prinz Detlef I. ein Ständchen.
    Der Elferrat alias die „Zessener (B)Engel met Hätz“ und Bianca Vater-Wolff brachten Prinz Detlef I. ein Ständchen.
    Foto: hwk

    Erst nach Mitternacht hatten Aktive und Zuschauer genug vom Bühnenspaß, doch nach Hause gingen sie dann noch lange nicht.

    Gleich zu Beginn zeigten die Zesse Jecke, was sie zu bieten haben. Alles, was Rang, Namen oder Uniform hat, zog in Begleitung von Prinz Detlef I. und Prinzessin Andrea I. mit den Brohltalklängen ein – die Bühne war für die geballte Karnevalsprominenz viel zu klein. Hobbymusiker Prinz Detlef sang sein Prinzenlied, mit dem er schon im Vorjahr die Herzen der Zissener erobert hatte: „Ich möcht zo Foß no Zesse jon, an den Brohltalbröck, do bliev ich ston.“ Aus der Prinzenfamilie kommt das Solomariechen der KG: Tochter Ann-Kathrin, die auf dem Sessionsorden verewigt ist, zeigte einen klasse Tanz – auch zu Ehren von Papa und Mama.

    Währenddessen scharrten die Minifunken schon mit den Tanzstiefeln und zeigten ihre Kunst. Eine Stufe höher ging's bei den Maxifunken und im weiteren Verlauf der Sitzung in nahezu perfekter Ausführung bei der 30-köpfigen Garde der Stadtsoldaten mit den Kommandanten Yannik Grahl und Julia Genn. Selbst den kurzfristigen Ausfall eines Tänzers wegen einer Fußballerverletzung kompensierte die Truppe.

    Doch damit war's noch lange nicht genug mit tänzerischen Glanzpunkten: Eine Augenweide war wie immer die Gruppe No Names, diesmal als Candygirls. Ein Name fehlt ihnen immer noch, aber der Sitzung würde ohne die 20 Tänzerinnen noch viel, viel mehr fehlen. Das gilt auch für das Männerballett Vulkanelfen. Bei ihnen hat inzwischen so etwas wie ein Generationswechsel stattgefunden – oder wird familienintern gerade angebahnt. Denn zwei Vulkanelfen sind schon mit ihren Söhnen am Start. Die Ideen gehen ihnen jedenfalls nie aus. Der Beweis: ihr großartiger Tanz als „Wicki und die starken Männer“.

    Regelmäßige Gäste bei der KG sind seit einigen Jahren die Zissener Möhnen, die diesmal als Piraten die Bühne enterten und für die Zugabe auch den Elferrat unter ihr Kommando brachten. Noch ärger trieben es die KG-Reservisten bei ihrer „Himmelfahrtsgymnastik“ mit dem Publikum. Der Elferrat trat dann als „Zessener (B)Engel met Hätz“ vor das Publikum und präsentierte sein Lied zur musikalischen Begleitung von Bianca Vater-Wolff für Detlef I., „Dau bes der Prinz, op den me all he ston“.

    In der Rolle von Captain Future beamte sich Susanne Dietzler ins Jahr 2025 und brach mit einem großartigen Vortrag in bewährter Manier das Bütteneis. Die Zissener waren jedoch heilfroh, als sie im Futumobil zurückkehrte in die Gegenwart und auch künftig solche Spitzenleistungen abliefern kann. Annelie Bollig und Linda Pfeiff nahmen als die Geissens das Publikum mit in die Welt der ziemlich Reichen. Die haben vielleicht Sorgen! Sollte der 500-Euro-Schein abgeschafft werden, fehlt ihnen etwas: nämlich das Kleingeld.

    Vor wenigen Jahren mit einem spektakulären Bühnendebüt, werden sie jetzt immer schon heiß erwartet: Hartmut Keuler und sein Mundschenk Florian Schopp. Quelle des umwerfenden Blödsinns sind bei ihnen das Leben, die Umwelt, eine schwere Kindheit – man weiß es nicht so genau. Das ist bei Heinrich Seiwert anders. Als „Chronist des Grauens“ kommt er aktuell natürlich nicht ohne Donald Trump aus. Aber immer ohne die Wehrer. Eine Mauer könnte die Lösung sein! Und das Lied dazu? „We(h)r soll das bezahlen.“

    Zwischendurch sorgten die Schäl Pänz mit rockigen Karnevalsliedern für mächtig Stimmung in der Narrenarena. Am Ende des Tages hatten 150 Orden und 20 Blumensträuße für die Übungsleiterinnen die Besitzer gewechselt. Verdienter Lohn für großartige Leistungen.

    Von unserem Mitarbeiter Hans-Willi Kempenich

    Bad Neuenahr-Ahrweiler
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