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    Kreis AhrweilerKreisverwaltung: Sinziger HoT stellt falsche Behauptungen auf

    Das Kreishaus in Ahrweiler ist nicht einverstanden mit Aussagen und Zahlen, mit denen das Sinziger Haus der offenen Tür (HoT) an die Öffentlichkeit gegangen ist: "Es werden falsche und überzogene Beträge genannt."

    HoT-Leiterin Petra Klein hatte dafür geworben, dass der Kreistag die Förderung der beiden Projekte Kompetenzagentur und Schulverweigerer ab Januar von der EU übernimmt (wir berichteten). Für die dreieinhalb Personalstellen sind laut Klein 138 000 Euro notwendig. Andererseits habe der Kreis durch die HoT-Arbeit in den vergangenen sechs Jahren jährlich 660 000 Euro für Hartz-IV-Leistungen gespart, da pro Jahr 55 junge Menschen in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt worden seien. Monatlich würden so pro Person 1000 Euro an Sozialleistungen eingespart.

    Dazu stellt der Kreis fest: "Dieser Betrag ist falsch und völlig überzogen." Für die vom HoT genannten 55 jungen Menschen werden laut Kreis je nach individueller Lebenssituation auf der Basis von kreisweiten Durchschnittskosten 86 000 Euro jährlich eingespart. Details zur Berechnung - etwa, ob darin nur unter 18-Jährige erfasst sind - nennt das Kreishaus nicht.

    Was die Integration in Arbeit und Ausbildung betreffe, haben laut Kreis Jobcenter und Jugendhilfeverein für den Kreis (JHV) bereits zugesagt, entsprechende Integrationsangebote für junge Hartz- IV-Empfänger anbieten zu können. Damit entsteht laut der Verwaltung keine Betreuungslücke zwischen dem Ende der HoT-Projekte und dem Beginn der neuen Angebote des JHV ab Januar 2014.

    Für das Kreishaus ist auch nicht nachvollziehbar, warum der Kreis künftig die Weiterführung der HoT-Projekte mit 138 000 Euro Personalkosten jährlich finanzieren sollte, die bisher von Bund und EU gefördert wurden. Für die Integration von jungen Menschen in den Arbeitsmarkt seien in erster Linie das Jobcenter und die Arbeitsagentur zuständig - und nicht der Kreis.

    Darüber hinaus fördere der Kreis die hauptamtlichen Jugendpfleger in den Kommunen mit 200 000 Euro im Jahr; 22 000 Euro davon entfielen jährlich auf die HoT-Mitarbeiter. Die Betreuung von Schulverweigerern könnten auch Jugendpfleger und das Jugendamt übernehmen.

    Zudem gebe es eine breite Palette von Angeboten durch Jobcenter, Berufsberatung und Träger bei den Hilfen zur Eingliederung in Schulen, Ausbildung und zur sozialen Integration. Hier gebe es derzeit mehr als 100 Plätze. jl

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