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  • Gesellschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler geht mit Weinberg-Grabstätten neue Wege - Alternative zum "Friedwald"

    Individualität über den Tod hinaus: Ahrweiler bietet Weinberg-Grabstätten an

    Kreisstadt. Die gesellschaftliche Veränderung macht auch bei den Friedhöfen keine Ausnahme. In Deutschland sind Sarg- und Urnenbestattungen noch immer die häufigsten Formen der Beisetzung. Dennoch zeigt sich eine Tendenz zu alternativen Bestattungsarten. Mehr als die Hälfte der Bestattungen sind heute Urnenbestattungen; diese nehmen gegenüber den in der Vergangenheit üblichen Grabbestattungen aus verschiedensten Gründen deutlich zu.

    Peter Diewald, Ortsvorsteher von Ahrweiler, Bürgermeister Guido Orthen und Martin Jung, Sachbereichsleiter Landschaftspflege, verschafften sich einen ersten Eindruck über den neuen Bereich der „Weinberg-Grabstätten“ auf dem Bergfriedhof Ahrweiler. 
    Peter Diewald, Ortsvorsteher von Ahrweiler, Bürgermeister Guido Orthen und Martin Jung, Sachbereichsleiter Landschaftspflege, verschafften sich einen ersten Eindruck über den neuen Bereich der „Weinberg-Grabstätten“ auf dem Bergfriedhof Ahrweiler. 
    Foto: Stadtverwaltung Bad Neuenahr-Ahr

    Mit der Anlage neuer Grabformen, den sogenannten „Weinberg-Grabstätten“ sowie dem „Friedhain“, einer Alternative zum „Friedwald“, möchte die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler auf dem Bergfriedhof in Ahrweiler dem immer stärker werdenden Trend zur Urnenbestattung ab Juli 2017 gerecht werden.

    Vier alternative Grabformen sind nun zusätzlich auf dem Bergfriedhof Ahrweiler möglich: die Weinberg-Grabstätte als halbanonymes Urnenreihengrab, die Weinberg-Grabstätte als Familiengrabstelle, das Urnenreihengrab als Friedhain in anonymer oder halbanonymer Form und der Friedhain als Familiengrabstätte unter Familienbäumen. „Die Nachfrage zeigt es ganz deutlich: Menschen suchen neue Wege im Umgang mit Tod und Trauer. Sie wollen ihren eigenen Vorstellungen über den Tod hinaus Geltung verschaffen und Art und Gestaltung ihrer letzten Ruhestätte möglichst frei selbst wählen. Gleichwohl haben sie bei aller Neigung zur Individualität gerade auf dem Gebiet des Bestattungswesens ein hohes Bedürfnis nach Sicherheit, Verlässlichkeit und Transparenz. Diesen Vorstellungen wollen wir als Stadt gerecht werden“, erläutert Bürgermeister Guido Orthen.

    Bei den sogenannten Friedwaldvarianten handelt es sich nicht um klassische Waldbestattungen wie zum Beispiel in der Rheinruhe in Bad Breisig, sondern um Baumflächen innerhalb des Bergfriedhofes. Nach einer Testphase auf dem Bergfriedhof, bei der die Akzeptanz der neuen Grabformen beobachtet werden soll, könnten sie auch auf den übrigen städtischen Friedhöfen angeboten werden. Das wird im Stadtrat zu gegebener Zeit neu beraten.

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