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    SinzigErstes Flüchtlingscafé in Sinzig erlebt einen regen Zulauf

    Das erste Café Willkommen im Evangelischen Gemeindehaus in Sinzig hatte großen Zulauf von Flüchtlingen als auch von ihren Helfern. Dort im Dreifaltigkeitsweg sollen nun zumindest bis zum Sommer im zweiwöchigen Rhythmus solche Zusammenkünfte stattfinden, wie Sinzigs Flüchtlingskoordinatoren Mike Mercer und Erkan Akdemir ankündigten.

    Das erste Café Willkommen im Evangelischen Gemeindehaus hatte großen Zulauf, von Flüchtlingen und Helfern.
    Das erste Café Willkommen im Evangelischen Gemeindehaus hatte großen Zulauf, von Flüchtlingen und Helfern.
    Foto: ith

    Sinzig - Das erste Café Willkommen im Evangelischen Gemeindehaus in Sinzig hatte großen Zulauf von Flüchtlingen als auch von ihren Helfern. Dort im Dreifaltigkeitsweg sollen nun zumindest bis zum Sommer im zweiwöchigen Rhythmus solche Zusammenkünfte stattfinden, wie Sinzigs Flüchtlingskoordinatoren Mike Mercer und Erkan Akdemir ankündigten.

    "Es fehlt nach wie vor an bezahlbarem Wohnraum", betonte Mike Mercer. "Wir suchen zudem dringend einen Raum in Sinzig, den wir als Kleiderkammer nutzen können", meldete Pfarrer Klaus Neufang von der Ökumenischen Flüchtlingshilfe (ÖFH) Bedarf an. Auch versierte Fahrradreparateure werden gebraucht. "Um gebrauchte Fahrräder verkehrssicher an Flüchtlinge abgeben zu können, benötigen wir weitere Hilfe", betonte Hans-Dietrich Laubmann, der seine Ehefrau, Pfarrerin Kerstin Laubmann, als Hausherrin vertrat. Als kenntnisreiche Übersetzerin fungierte erneut die Koisdorferin Zeinab Ker.

    Sprachliche Barrieren gilt es allerdings noch bei den afghanischen Asylsuchenden, von denen 14 im Westumer Haus Herges untergebracht werden sollen (zurzeit sind es zwölf), zu überwinden. Lediglich einer von ihnen spricht gut englisch.

    "Aktuell machen uns als ÖFH Rhein-Ahr die afghanischen Flüchtlinge die größten Sorgen. Denn in der Regel wird der Asylantrag abgelehnt und ein subsidiärer Schutz nicht erteilt, mit dem Hinweis, dass es genug inländische Fluchtalternativen gibt", hob Hans-Joachim Dedenbach, hauptamtlicher Mitarbeiter der Ökumenischen Flüchtlingshilfe, hervor. Unter den Afghanen seien allerdings auch Minderheiten wie die Hazara, die nachweislich in ihrem Heimatland verfolgt würden.

    Sowohl Dedenbach als auch Klaus Neufang lobten das Engagement der Sinziger Bevölkerung, warben aber für weitere ehrenamtliche Beteiligung. "Jedoch müsste dieses Engagement koordiniert, geleitet und unterstützt werden, damit bestehende Doppelstrukturen vermieden und Hilfe gezielt geleistet werden kann", sagte Dedenbach.

    Von unserer Mitarbeiterin Judith Schumacher

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