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  • AdenauBilanz 2016: Rasen gehört zu häufigsten Unfallursachen

    Auf den Straßen im Bereich der Polizeiinspektion (PI) Adenau hat es 2016 einige Male öfter gekracht als im Jahr davor. Das geht aus der aktuellen Verkehrsunfallbilanz der PI hervor.

    Die Zahl der Schwerverletzten bei Unfällen mit Motorrädern ist gestiegen.  Foto: Polizei Adenau
    Die Zahl der Schwerverletzten bei Unfällen mit Motorrädern ist gestiegen.
    Foto: Polizei Adenau

    Demnach wurden 2016 von den Beamten 1170 Verkehrsunfälle (VU) aufgenommen. Dies bedeutet eine Zunahme von 58 Unfällen. Dabei kamen jedoch weniger Personen zu Schaden als 2015. Hauptunfallursachen sind zu hohe Geschwindigkeit und zu geringer Abstand. Auch Ablenkung durch Handynutzung dürfte eine Rolle spielen.

    Im Jahr 2016 wurden insgesamt vier Personen getötet, 58 Personen schwer und 159 Personen leicht verletzt, das heißt die Anzahl der VU mit Getöteten und mit leicht verletzten Personen ist gesunken, die Anzahl der VU mit schwerverletzten Personen leicht gestiegen. In der monatlichen Betrachtung belegt hier der Monat Mai mit 141 Unfällen den traurigen Höhepunkt.

    Der größte Teil der Verkehrsunfälle ereignete sich auf den außerörtlichen Straßen im Dienstgebiet. Hier wurden von 846 Unfällen außerhalb geschlossener Ortschaften alleine 431 VU auf Bundesstraßen gezählt, wobei hiervon die Hauptzufahrtsstraßen zum Nürburgring mit der B 257, B 258 und B 412 am stärksten betroffen waren. „In diesen Bereichen wurden und werden daher unter anderem verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt“, sagt Dienststellenleiter Heiko Schmitz.

    Unfälle auf der Nordschleife werden nicht in der Verkehrsunfallstatistik geführt, liegen jedoch auch im Fokus der PI Adenau. Bei Touristenfahrten wurden im Jahr 2016 gesamt 81 Verkehrsunfälle auf der Nürburgring-Nordschleife und der Grand-Prix-Strecke polizeilich aufgenommen, davon 37 mit Personenschaden. Bei einem Unfall erlagen zwei Personen ihren schweren Verletzungen.

    Alkohol am Steuer: 2016 wurden bei der PI Adenau sieben (2015: zwölf) Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel registriert. Eine Person wurde schwer und sechs Personen wurden leicht verletzt. Der Alkoholisierungsgrad lag zwischen 0,62 bis 2,64 Promille.

    Unfälle mit Jugendlichen/Jungen Fahrern (15 bis 24 Jahre): Im Jahr 2016 ereigneten sich 274 (2015: 301) Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Jugendlichen/Jungen Fahrern. Dies entspricht einem Anteil von 23,4 Prozent an der Gesamtunfallzahl.

    Unfälle mit Kindern (bis 14 Jahre): Die Zahl der VU, an denen Kinder beteiligt waren, ist im Jahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr von neun auf sieben gesunken. Bei den Verkehrsunfällen wurden zwei schwer und sieben Kinder leicht verletzt. „Obwohl die Zahl der Unfälle mit Kinderbeteiligung leicht gesunken ist, werden wir weiterhin Kontrollen vor allem an Schulen und Kindergärten durchführen, bei denen insbesondere die ordnungsgemäße Sicherung der Kinder in den Fahrzeugen überprüft wird“, kündigt Schmitz an.

    Unfälle mit Senioren (65 Jahre und älter): An 186 (2015: 141) VU waren Senioren beteiligt. Dies bedeutet einen Anstieg im Vergleich zum Jahr 2015 von 45 Unfällen.

    Unfälle mit Motorradfahrern: Von der PI Adenau wurden 113 (2015: 115) Verkehrsunfälle unter Beteiligung von motorisierten Zweiradfahrern aufgenommen. Die Zahl der Verletzten stieg von 95 auf 99. Immerhin: Im Jahr 2016 verunglückte kein Kradfahrer tödlich. Im Jahre 2015 waren dagegen drei tödlich verletzte Kradfahrer zu beklagen. Die Zahl der Unfälle mit Schwerverletzten ist indes deutlich von 24 auf 40 gestiegen. Auffällig: Von den festgestellten Hauptunfallverursachern der motorisierten Zweiradfahrer gehörten fast 40 Prozent zur Altersgruppe der über 45-Jährigen.

    Von unserem Redakteur Frieder Bluhm

    Zuständigkeitsbereich

    479

    Quadratkilometer mit 26.000 Einwohnern umfasst der Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Adenau. Neben der Verbandsgemeinde Adenau gehören dazu Teilbereiche der Verbandsgemeinden Altenahr, Brohltal, Vordereifel und Kelberg.

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