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    Bad Neuenahr. Der Bau der Umgehung B 266 (neu) hinterlässt unübersehbare Spuren in der Landschaft. Dazu gehören auch die großen Stützmauern.

    Deutlich ist rechts im Bild die große Stützmauer und der entstandene Trog zu sehen. Dieser muss noch aufgefüllt werden, um schließlich die Höhe der Brücke "Im Dellmich" zu erreichen.
    Deutlich ist rechts im Bild die große Stützmauer und der entstandene Trog zu sehen. Dieser muss noch aufgefüllt werden, um schließlich die Höhe der Brücke "Im Dellmich" zu erreichen.
    Foto: tar

    Von unserem Mitarbeiter Jochen Tarrach

    Mit großen Schritten schreiten die Bauarbeiten zur Fertigstellung der B 266 (neu) als Umgehung von Bad Neuenahr und zur Entlastung der Heerstraße voran. Als letztes großes Bauwerk ist die östliche Anrampung der Brücke "Im Dellmich" in Bau. Dort entsteht entlang der Heerstraße dicht an den Gärten der Häuser westlich der Tankstelle eine gewaltige Stützmauer, welche die notwendige Anrampung der neuen Straße ermöglichen und abstützen soll. Sie muss dort noch einen Höhenunterschied von rund acht bis zehn Metern überwinden, um die Fahrthöhe der Brücke zu erreichen.

    Nach Aussage von Axel Eriksohn, dem Leiter der FachgruppeProjektmanagement beim Landesbetrieb Mobilität (LBM) Cochem-Koblenz, ist aus Gründen des Straßenbaus ein Abriss der genannten Häuser zwischen Heerstraße und Mauer weder notwendig noch vorgesehen. Mit der Stützmauer ende auch das für den Straßenbau benötigte Gelände. Klar ist allerdings, dass die Bewohner aus dem Wohnzimmerfenster heraus nun nicht mehr auf die Weinberge schauen, sondern auf eine gewaltige Betonmauer.

    Ein besonderes Verkehrsführungskonzept soll zum Tragen kommen, wenn die Zufahrt zum Autobahnzubringer A 573 und damit zur Anschlussstelle Bad Neuenahr-Ahrweiler der A 61 von der Brücke "Im Dellmich" aus fertig ist. Die direkte Möglichkeit zur Auf- und Abfahrt von der Heerstraße wird dann entfallen. Sie soll aber nicht als Sackgasse enden. Vielmehr wird die jetzt schon bestehende, nur vom Tiefkreisel her einspurig zu befahrende Achse entlang der Erdbeerfelder für beide Fahrtrichtungen freigegeben. Die vorhandene Fahrbahnbreite ist bereits für eine zweistreifige Verkehrsführung bemessen. Es muss lediglich ummarkiert werden. So wird von der Heerstraße aus die Zufahrt zum Autobahnzubringer oder die Weiterfahrt nach Ahrweiler dauerhaft allein noch über den Kreisel möglich sein.

    Zu den während der Umbauphase notwendigen bauzeitlichen Provisorien und Umleitungen kann Axel Eriksohn derzeit noch keine genauen Angaben machen. "Wir befinden uns da derzeit in der Erstellung der Verkehrsführungskonzepte", so Eriksohn.

    Wahrscheinlich ist es, dass der Verkehr der Heerstraße komplett über die Nordstraße, Sebastianstraße und Ringener Straße zum Tiefkreisel geführt wird. Da der gesamte Straßenneubau B 266 erst 2017 für den Verkehr freigegeben werden soll, ist mit den angedeuteten, temporären Umleitungen und Verkehrsführungen noch nicht in den nächsten Wochen zu rechnen, aber irgendwann in den nächsten Monaten wird es soweit sein.

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