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    Bad BreisigBad Breisig: Weidenbach kandidiert 2014 nicht mehr

    Bernd Weidenbach wird bei der Kommunalwahl Ende Mai 2014 auf eine mögliche dritte Amtszeit als Bürgermeister der Stadt Bad Breisig verzichten. Das bestätigte der 53-jährige CDU-Politiker auf RZ-Anfrage.

    Bernd Weidenbach verzichtet auf eine mögliche dritte Amtszeit als Stadtbürgermeister von Bad Breisig.
    Bernd Weidenbach verzichtet auf eine mögliche dritte Amtszeit als Stadtbürgermeister von Bad Breisig.
    Foto: Jan Lindner

    Seine Entscheidung hat er gestern Abend dem CDU-Stadtverband bei einer Sitzung mitgeteilt. Als Gründe nennt Weidenbach das rauer gewordene Klima im Stadtrat. Vor allem aber die "riesigen, kräfte- und zeitraubenden Zukunftsaufgaben" von Stadt und Verbandsgemeinde (VG): "Ich habe das Verantwortungsbewusstsein zu erkennen, dass die Fülle der Aufgaben nicht von einer Person in der nötigen Tiefe für VG und Stadt bewältigt werden kann."

    In der VG seien dies: die Verwaltung zu einem modernen Dienstleistungszentrum weiterzuentwickeln, die öffentlichen Strukturen der demografischen Entwicklung anzupassen, die VG in kostensparende Kooperationen zu führen. In der Stadt drücken die finanziell arg angeschlagenen Römerthermen und die schwierige Haushaltspolitik.

    Während Weidenbach das Amt des VG-Bürgermeisters hauptamtlich bekleidet, ist er ehrenamtlich Stadtbürgermeister. In Bad Breisig war es bislang traditionell so, dass beide Ämter von derselben Person ausgeführt werden. Wie sonst in nur rund 10 von 160 Verbandsgemeinden in Rheinland-Pfalz.

    Weidenbach, der seit 2004 beide Ämter bekleidet, sagt weiter: "Ich habe mich sehr lange mit dieser Entscheidung beschäftigt und den engsten CDU-Kreis bereits informiert." Wie die Nachricht bei den anderen Parteien und den Bürgern in der Stadt ankommt, kann er nur schwer einschätzen: "Einige werden sicher überrascht sein, andere nachdenklich." Der gebürtige Oberdürenbacher stellt klar: "Ich bin als VG-Bürgermeister auch weiter verantwortlich für die Stadt und laufe nicht vor den Fragestellungen davon."

    Eine große Rolle habe auch die geplatzte "Koalition der Vernunft" aus CDU, SPD und FWG gespielt. Weidenbach: "Dass es die nicht mehr gibt, hat das Abstimmungsverhalten der SPD zu den Haushalten und den Nachtragshaushaltsplänen gezeigt." Seit zwei Jahren werde der Gegenwind der SPD wieder deutlich intensiver. Weidenbach: "Ich gehe den Weg ins parteipolitische Gezänk nicht mit. Ich bin gewählt worden als jemand, der versprochen hat, für alle da zu sein."

    Norbert Heidgen, Vorsitzender des CDU-Stadtverbands, sagte auf RZ-Anfrage: "Natürlich bedauern wir die Entscheidung. Bernd Weidenbach hätte sehr gute Chancen auf eine Wiederwahl gehabt." Aber werde auch respektiert. Jetzt wolle die CDU zunächst in den eigenen Reihen nach einem Kandidaten suchen und dann mit SPD und FWG sprechen. Heidgen: "Ich habe schon Namen im Kopf, will aber niemanden überrumpeln."

    Von unserem Redakteur Jan Lindner

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