• Startseite
  • » Region
  • » Aus den Lokalredaktionen
  • » RZ Ahrweiler
  • » "Carfriday" am Nürburgring: Dauerregen kühlt Begeisterung für Grüne Hölle ab
  • "Carfriday" am Nürburgring: Dauerregen kühlt Begeisterung für Grüne Hölle ab

    Nürburgring. Karfreitag am Nürburgring: der Himmel grau in grau, einstellige Temperaturen und dazu noch ein unangenehmer Dauerregen. Und trotzdem zog es einmal mehr Tausende Motorsportbegeisterte an die Rennstrecke in der Eifel. 

    Von unserem Mitarbeiter Andreas Wetzlar

    Mit dem "Carfriday" wird seit einigen Jahren der inoffizielle Start in die Saison rund um die Nordschleife gefeiert. In diesem Jahr jedoch deutlich kleiner, ruhiger und weniger bunt als in der Vergangenheit. Hauptgrund dafür: das gnadenlose Eifelwetter.

    Bereits am frühen Morgen hatten sich die "Härtesten" der PS-Fans auf den Weg gemacht, um einen der begehrten Plätze in den ersten Reihen entlang der Rennstrecke, aber auch einen Stellplatz für das eigene Kraftfahrzeug zu finden. Denn mit dem neuen Verkehrskonzept von Polizei und Ringbetreibern wurde nicht nur die Zahl der Parkplätze massiv reduziert. Auch die generelle Zufahrt über die B 412 wurde ab dem Ausflugslokal "Hohe Acht" untersagt - entsprechende Umleitungen waren ausgeschildert. Eine Maßnahme, die bei den Anreisenden auf wenig Zustimmung stieß: "Fernab von der Strecke das Auto abstellen. Dann eine gefühlte Ewigkeit zu Fuß marschieren. So bekommt man jede Veranstaltung kaputt", war nicht selten zu hören. Für die Polizei stellten sich die "Neuerungen" indes ganz anders dar. Hatten doch erhebliche Verkehrsbehinderungen durch "Wildparker" und auch illegale "Burnouts", also durchdrehende Räder mit Gummirauch geschwängerter Luft, dazu geführt, dass eingegriffen werden musste. Zwischen "Hohe Acht" und Einfahrt Parkplatz "Schwalbenschwanz" daher diesmal: autofreie Zone.

    Auf Autos mussten die Ringbesucher zum Glück aber nicht ganz verzichten. Denn auf der Nordschleife drehten nahezu permanent "Hobby-Rennfahrer" ihre Runden und ließen das "Schlammbad" an "Brünnchen", "Wippermann" und Co zumindest zeitweise vergessen. Optische Leckerbissen suchte man bei der Auflage 2016 des "Carfriday" fast vergebens. Die Tuningszene hatte sich schon frühzeitig via Internet auf Treffen an anderen Orten ob des Wetters verständigt.

    Erschreckend ruhig zeigte sich, wie fast schon zu erwarten war, einmal mehr der millionenteure Boulevard an der Grand-Prix-Strecke. Die Attraktionen dort: ein Imbissstand sowie drei geöffnete Geschäfte und ein Fahrsimulator.Übrigens weitaus günstiger als in der Realität. Kosten 15 Minuten Grand-Prix-Strecke oder eine Runde Nordschleife in diesem Jahr doch stolze 29 Euro. Dem "echten" Fan ist dies jedoch egal. Denn schließlich möchte jeder einmal zur Hölle fahren. Besonders dann, wenn es die "Grüne Hölle" ist. 

    Carfriday: Kein Tempolimit mehr auf Nordschleife zum Ring-Saisonstart"Carfriday": 15.000 Autofans werden am Nürburgring erwartet Gast-Kommentar: "Wortkarikatur Carfriday ist gedankenlos" Wie der Karfreitag am Ring zum Carfriday wurde"Ras in den Mai": Gericht hebt Verbot auf - Polizei kündigt strenge Kontrollen anweitere Links
    Anzeige
    Online regional
    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Chef v. Dienst

     

    Mail

    Anzeige
    epaper-startseite
    Rhein-Zeitung Kreis Ahrweiler bei Facebook
    Anzeige
    Regionalwetter Bad Neuenahr-Ahrweiler
    Mittwoch

    15°C - 20°C
    Donnerstag

    14°C - 21°C
    Freitag

    13°C - 22°C
    Samstag

    14°C - 22°C
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach