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  • Aktiengesellschaft Bad Neuenahr gut ins Geschäftsjahr 2016 gestartet

    Bad Neuenahr-Ahrweiler. Offenbar fassen die regionalen Geldinstitute wieder Vertrauen in die im Insolvenzverfahren befindliche Aktiengesellschaft Bad Neuenahr. Mit einem Massekredit stellen Kreissparkasse und Volksbank Rhein-Ahr-Eifel die Zahlungsfähigkeit sicher.

    Seit 1. Dezember befindet sich die Aktiengesellschaft Bad Neuenahr im Insolvenzverfahren.
    Seit 1. Dezember befindet sich die Aktiengesellschaft Bad Neuenahr im Insolvenzverfahren.
    Foto: Archiv Vollrath

    Von unserem Redakteur Frieder Bluhm

    Die Aktiengesellschaft Bad Neuenahr (AGBN) ist gut in das neue Geschäftsjahr 2016 gestartet. Das teilte am Donnerstag die Koblenzer Kanzlei des Insolvenzverwalters Jens Lieser mit. "In Anbetracht der Situation bin ich mit den Umsätzen zufrieden", sagte Lieser. Die Restrukturierung des insolventen Unternehmens schreite geordnet voran.

    Vertrauen in den Neustart haben offenbar auch die Kreditinstitute, die nach intensiven Gesprächen mit Insolvenzverwalter Lieser der AG Bad Neuenahr einen Massekredit gewähren. "Mit diesem Massekredit flankieren die Volksbank Rhein-Ahr-Eifel eG sowie die Kreissparkasse Ahrweiler den Sanierungsprozess, indem sie die Zahlungsfähigkeit sicherstellen", heißt es in einer Pressemitteilung der Kanzlei Lieser. Über die Höhe des Kredits wurde zwischen den Beteiligten Stillschweigen vereinbart.

    Nicht nur die Banken, sondern auch andere wesentliche Gläubigergruppen unterstützen laut Insolvenzverwalter die Restrukturierung. So habe die Steigenberger Hotel Group, die das Hotel neben dem Kurhaus betreibt, bei Fragen in Zusammenhang mit der Durchführung und Finanzierung von Umbaumaßnahmen ebenso ein Zeichen gesetzt. Sie stellte von ihr im Hinblick auf ausstehende Umbaumaßnahmen kurzfristig einbehaltene Beträge der AG Bad Neuenahr unbürokratisch zur Verfügung. "Ich freue mich, dass die AG Bad Neuenahr diese Unterstützung erfährt. Die Signale der Beteiligten sind positiv und auch die Gespräche mit der Stadt verlaufen nun freundlich und konstruktiv", sagt Lieser.

    Auf der Zielgerade sind nach seinen Worten die Vorbereitungen für einen Verkaufsprozess. So soll die AGBN im Zuge eines strukturierten M & A-Prozesses durch eine übertragende Sanierung oder einen Insolvenzplan an einen Investor abgegeben werden. M & A steht für "Mergers an Acquisitions". Darunter versteht man eine Verschmelzung zweier Unternehmen zu einer rechtlichen und wirtschaftlichen Einheit (Merger) beziehungsweise der Erwerb von Unternehmenseinheiten oder eines ganzen Unternehmens (Acquisition).

    Über den genauen Start des Verkaufsprozesses wird der Gläubigerausschuss entscheiden. In der Belegschaft sind derzeit keine Personalanpassungen geplant, aber für die Zukunft nicht ausgeschlossen, so Insolvenzverwalter Lieser. Die Personalplanung wird auch von den Plänen des Erwerbers abhängen. Mit einem Verkauf wird noch in diesem Jahr gerechnet.

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    Nina Borowski

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