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    Bad SobernheimZiel: Mit neuem Spielplatz ein kleines Signal für das Sobernheimer Baugebiet Leinenborn 2 setzen

    Ein Treffen, drei Ergebnisse: Ab 1. August wird der Spielplatz in Leinenborn 2 angelegt. Die fünf provisorisch befestigten Seitenstraßen sollen schon bald ausgebaut werden. Und: Der rund 1,6 Kilometer lange Weg am Wasserhäuschen vorbei nach Steinhardt – die teure und offizielle Nordanbindung dürfte in den nächsten Jahren kaum realisiert werden – wird offenkundig in einen Zubringer zur B 41 umgewandelt.

    Auch über Details des Spielplatzes in Leinenborn 2 sprachen (von links) Michael Greiner, Uli Schug, Alois Bruckmeier und Rolf Neyer gestern. Der Platz entsteht auf einer 500 Quadratmeter großen Fläche, wird ab 1. August mit Schaukel, Turm, Wippe und Sandkasten gebaut.
    Auch über Details des Spielplatzes in Leinenborn 2 sprachen (von links) Michael Greiner, Uli Schug, Alois Bruckmeier und Rolf Neyer gestern. Der Platz entsteht auf einer 500 Quadratmeter großen Fläche, wird ab 1. August mit Schaukel, Turm, Wippe und Sandkasten gebaut.
    Foto: Stefan Munzlinger

    Bad Sobernheim - Ein Treffen, drei Ergebnisse: Ab 1. August wird der Spielplatz in Leinenborn 2  angelegt. Die fünf provisorisch befestigten Seitenstraßen sollen schon bald ausgebaut werden. Und: Der rund 1,6 Kilometer lange Weg am Wasserhäuschen vorbei nach Steinhardt – die teure und offizielle Nordanbindung dürfte in den nächsten Jahren kaum realisiert werden – wird offenkundig in einen Zubringer zur B 41 umgewandelt.

    Ein provisorischer Regeneinlauf auf einer der Straßen im Bad Sobernheimer Baugebiet  Leinenborn 2.
    Ein provisorischer Regeneinlauf auf einer der Straßen im Bad Sobernheimer Baugebiet Leinenborn 2.
    Foto: Stefan Munzlinger

    Stadtbürgermeister Michael Greiner und seine Beigeordneten Alois Bruckmeier und Uli Schug, der selbst seit 2010 Leinenborn-II-Anwohner ist, trafen sich gestern Nachmittag mit Rolf Neyer, Bereichsleiter der Thomas Bau mit Sitz in Ingelheim. Schon 1994 war über die Erschließung von Leinenborn II diskutiert worden; rund zehn Jahre dauerte es dann bis zur Umsetzung.

    Die Thomas Bau übernahm das Areal komplett, legte in Bauabschnitt 1 34 Plätze zwischen 500 und 700 Quadratmetern an. Davon sind heute 13 bebaut. Preis pro erschlossenem Quadratmeter: 75 Euro. Davon fließen 4 Euro als Infrastrukturbeitrag an die Stadt.

    Abschnitt 2, nordöstlich von Teil 1 gelegen, brächte noch einmal 30 Bauplätze. Doch an deren Erschließung ist nicht zu denken. 2010 wurden in Deutschland nur noch 65 000 Einfamilienhäuser gebaut; in den Vorjahren waren es im Schnitt um 180 000 Anwesen. Das zeigt die ganze Misere.

    Nichtsdestrotrotz werde man verstärkt für das Gebiet werben, machte Rolf Neyer deutlich, auch, weil hier Kapital der in Vorleistung getretenen Thomas Bau brach liege. Die Nachfrage ist dünn, bestätigte Stadtbürgermeister Greiner, zwei Bürger meldeten sich im vergangenen Jahr. Dabei blieb's. „In Zeiten des Baubooms haben wir über das Gebiet nur diskutiert, hatten keine Vorratsflächen“, so Greiner, „Folge: Etliche Bauherren zogen nach Meddersheim und Nußbaum ab.“

    Dabei habe auch Leinenborn 2 – im alten Leinenborn wohnen heute 1200 Menschen – Vorzüge: recht große Bauplätze, eine schöne Lage (wenn auch weitab vom Stadtkern) und eine 16 000 Mbits schnelle Datenleitung. „Wir sind gerne hier raufgezogen“, bestätigte Beigeordneter Uli Schug, der mit seiner Familie vom Dombergweg in den Leinenborn 2 „ausgewandert“ ist.

    Der Vertrag von Thomas Bau mit der Stadt sieht vor, dass, wenn 60 Prozent der Plätze belegt sind, die Seitenstraßen ausgebaut werden. Zwar ist man davon noch weit entfernt, doch der Ausbau soll jetzt trotzdem beginnen; um dem Gebiet den wenig werbewirksamen Charakter eines Provisoriums zu nehmen und weil bei Regen das Wasser ungebremst über die Straßen zu Tal schießt. So wurden mehrere provisorische Wassereinläufe samt kleinen Asphaltdämmen angelegt (siehe kleines Bild unten).

    Bleibt die Frage: Wie kann man neue Bauherren gewinnen? Heute, so Rolf Neyer, rechneten viele Menschen die Mobilitätskosten aus und zögen an die Stadtränder. Verstärkt, seit 2005 die Eigenheimzulage abgeschafft wurde. Das treffe vor allem ländliche Baugebiete.
    Er bat die Stadt um Unterstützung. Sie wisse noch am besten, welche ihrer Bürger an einem Platz im Leinenborn 2 interessiert sind und könne sie gezielt ansprechen. (mz)

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