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    MonzingenWeinblütenfest war gestern: Das Monzinger Wein-Hopping ist in aller Munde

    Das legendäre Weinblütenfest ist Vergangenheit – lang lebe das Nahewein-Hopping, das sich nunmehr zu zweiten Mal anschickte, dessen Nachfolger zu werden.

    Im Weingut Weber war am Samstag einiges los: Laura Weber (24, links), die Naheweinkönigin aus dem Jahr 2014, bewirtete auch dieses Grüppchen aus Bad Kreuznach und Bad Münster am Stein.
    Im Weingut Weber war am Samstag einiges los: Laura Weber (24, links), die Naheweinkönigin aus dem Jahr 2014, bewirtete auch dieses Grüppchen aus Bad Kreuznach und Bad Münster am Stein.

    Von unserem Reporter Martin Köhler

    Am Samstag war es wieder soweit. Die fünf Monzinger Weingüter Weber, Schramm, Schauß, Jaeger und Alt arbeiteten für diesen Tag zusammen. Den Start bildeten zur Mittagszeit vier geführte Genuss-Wanderungen durch den Monzinger Vorzeige-Weinberg, das Frühlingsplätzchen. Als Führer fungierten Linda Anspach, Kai Wiechert, Hans Helmut Döbell und Heinz Kaul. Maximal 50 Wanderer konnten sich jeder Gruppe anschließen. Die maximale Beteiligung wurde so gut wie erreicht. Darüber freute sich Laura Weber vom Organisationsteam. Die Naheweinkönigin von 2014 sagte: „Das Weinhopping ist eine schöne, gemeinsame Sache. Nach dem Ende des Weinblütenfests war Monzingen ziemlich geknickt. Umso besser ist es, dass sich fünf Weingüter einig geworden sind.“ Weber könne sich vorstellen, auch die restlichen drei Weingüter Monzingens zum Mitmachen zu bewegen.

    Neu in diesem Jahr dabei war das Weingut Jaeger. Dessen Chef Maximilian Schmidt (23) hätte auch 2016 schon gerne mitgemacht, hatte damals aber keine Zeit. „Der Aufwand ist ja eigentlich relativ gering, weil alles auf dem eigenen Hof stattfindet“, weiß er jetzt. „Ich glaube, Monzingen war durstig nach einem Nachfolger für das Weinblütenfest“, so Schmidt.

    Durstig waren auch seine Gäste – die Techno-Musik im Weingut Jaeger zog vor allem jüngere Leute an. Ein Wein-Slush, also die Mischung aus Speiseeis und Wein, kredenzte das Jaeger-Team bei 23 Grad im Schatten. Das sei die perfekte Temperatur, um zu wandern und Wein zu genießen, wussten Laura Weber und Maximilian Schmidt.

    Gleich eine Sechsergruppe Nußbaumer kam vom Berg ins Tal. Darunter: Franziska Becker und Dominik Leupold: „Wir testen hier die Weine für die kommende Hochzeit von unserer Freundin Luisa im August“, sagten sie gut gelaunt. Weil sie mit Maxi Schmidt befreundet sind, sei diese Probe Ehrensache. Die angesprochene Freundin Luisa Dhonau lobte derweil den halbtrockenen Rotwein. Jennifer Fett meinte über die Atmosphäre mit Palettenmöbeln im Garten: „Alles hier ist so jung, ansprechend und lässig. Da fühlt man sich wohl.“

    Das Ehepaar Klaus und Heike Christ aus Auen besuchte vier der fünf teilnehmenden Weingüter. Als Burgunder-Liebhaber steuerten sie gleich mal das Weingut Jaeger an. Im Vergleich zum Vorjahr sei vielleicht etwas weniger Betrieb, meinte Klaus Christ.

    Auch VG-Bürgermeister Rolf Kehl besuchte das Weinhopping. Er zeigte sich „positiv überrascht“, dass diese Veranstaltung auf so gute Resonanz trifft. Vor allem, dass sich fünf Weingüter zusammenschlossen und sich so gut ergänzten, gefiel Kehl: „Da kann jeder froh sein, dass das Weinblütenfest einen Nachfolger gefunden hat.“

    Tatsächlich kümmerte sich jedes Weingut um ein eigenes Wein-Thema: Rotweine und Rosé wurden im Weingut Alt ausgeschenkt; Weiße Burgundertypen im Weingut Jaeger; Riesling im Weingut Weber; Exoten und edelsüße Raritäten im Weingut Schauß; und das Weingut Schramm kümmerte sich um Sekt und Perlweine. Ungefähr 50 Weine und Perlweine wurden insgesamt ausgeschenkt. Gegen 18 Uhr begann das Abendprogramm in allen fünf Weingütern. Im Weingut Alt legte DJ Jonny auf. Im Weingut Jaeger waren die Kirner Brettpiraten zu Gast. Im Weingut Schauß war die Band Undercover, und im Weingut Weber die Band „Schall und Rauch“.

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