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    Bad SobernheimWas kostet die Sanierung der Sobernheimer Marumstraße?

    Am liebsten würden Sobernheims Kommunalpolitiker in den Untergrund gehen. Denn an der Oberfläche zu bleiben, bringt vor allem beim Thema Marumstraße überhaupt nichts.

    Montagabend auf Sobernheims Marumstraße: Werner Giloy (vorne) und der städtische Bauausschuss sehen sich das untere Straßenstück an. Welche Mängel lauern im Untergrund und was kostet es, sie zu beheben? Bis zur nächsten Ausschusssitzung am 22. Oktober sollen erste Erkenntnisse vorliegen.
    Montagabend auf Sobernheims Marumstraße: Werner Giloy (vorne) und der städtische Bauausschuss sehen sich das untere Straßenstück an. Welche Mängel lauern im Untergrund und was kostet es, sie zu beheben? Bis zur nächsten Ausschusssitzung am 22. Oktober sollen erste Erkenntnisse vorliegen.
    Foto: Bernd Hey

    Was ist im Erdreich an Baumängeln verborgen, und vor allem was kostet es, diese Mängel wieder zu beseitigen? Am Montagabend sah sich der städtische Bauausschuss das untere und 1999 erneuerte Straßenstück zwischen Felke-Center und Arkadenhäusern an. Ergebnis: Im Herbst weiß man, ob die kürzlich in einem Gerichtsvergleich zugesprochenen 170 000 (statt der erhofften 475 000 Euro) Euro für eine richtige Reparatur reichen.

    Bis dahin soll Werner Giloy vom Kreuznacher Büro Giloy und Löser dem Ganzen auf den Grund gehen. Die Straße wird an mehreren Stellen geöffnet, um zu sehen, was zu machen ist. Auch ohne dem Ergebnis vorgreifen zu wollen: Schon gilt als Optimist, wer glaubt, dass die 170 000 Euro reichen. Es sei denn, man machte nur eine Schmalspur-Reparatur, deren Folgen irgendwann teuer kommen könnten.

    Industriegebiet: Zweites Thema im Bauauschuss war der Bebauungsplan für das Gebiet Brückelchen/Haulenmühl, sprich die Erweiterung des Industriegebiets. Eine Stadtratsmehrheit, vor allem die CDU, will, dass dort Flächen vorbereitet werden – für mögliche Bauinteressenten. Zwei, so ist zu hören, gebe es schon. Die allerdings hätten sich noch nicht konkret geäußert. „Es gibt Absichtserklärungen", sagt Stadtbürgermeister Michael Greiner (SPD), „mehr nicht."

    Beim jetzt eingeleiteten Bebauungsplanverfahren geht es noch nicht um die sofortige Erschließung, aber um die planerisch-verwalterische Vorleistung. Und die brachte der Ausschuss am Montagabend auf den Weg. 30 000 Euro aus aktuellen Grundstücksverkäufen stehen im Stadthaushalt bereit – mit ihnen werden die Kosten für den Bebauungsplan bestritten. Das Gebiet, um das es geht, liegt nahe an der B 41, ist knapp vier Hektar groß und teils hängig. Zieht man die Nebenanlagen ab, dürften als reine Baufläche knapp 2,5 bis 3 Hektar übrig bleiben.

    Etwa zwölf Grundbesitzer gibt es dort; aus deren Äckern würde kostbares Gewerbegebiet. Und so werden sie zu den entstehenden Kosten für die mögliche Erschließung und Vermarktung herangezogen, machte Michael Greiner am Dienstag deutlich. Bis zu zwei Jahren können vergehen, bis ein Bauinteressent loslegen kann. „Wir müssen Flächen vorhalten, um rasch reagieren zu können, wenn ein Investor anklopft", sagen die Befürworter.

    „Warum so viel gutes städtisches Geld in einem Gelände verbuddeln, von dem man nicht weiß, ob es genutzt wird?", fragen sich die Gegner. „Ganz einfach", erklärte vor Tagen ein Sobernheimer, „weil ein Interessent schon in den Startlöchern steht, um sie doch noch und zwar dort zu realisieren: die bei Nußbaum gescheiterte Biogasanlage." Zwar habe der Stadtrat eine solche Anlage hier kürzlich ausgeschlossen, „aber wie das Verwaltungsgericht dieses Verbot sieht, ist eine andere Frage". Stefan Munzlinger

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