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    PleitersheimVorzeigeprojekt in Rüdesheim: Zentrale soll Feuerwehren entlasten

    Die geplante Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) der Verbandsgemeinde (VG) Rüdesheim hat das Zeug zum Vorzeigeprojekt. Sie bündelt zentrale Aufgaben und entlastet die örtlichen Feuerwehreinheiten. V

    So wird sie aussehen: die Feuerwehrtechnische Zentrale. Die sechs Containerstellplätze oben rechts hängen noch von der Kreisbeteiligung ab.
    So wird sie aussehen: die Feuerwehrtechnische Zentrale. Die sechs Containerstellplätze oben rechts hängen noch von der Kreisbeteiligung ab.

    Bei der Sitzung des Bad Kreuznacher Verbandsgemeinderats am Mittwoch in Pleitersheim stellten Bürgermeister Markus Lüttger und der Rüdesheimer VG-Wehrleiter Christian Vollmer das Projekt vor und warben für ein Konzept, das dem Ruf nach Hauptamtlichkeit Rechnung trägt, um die Ehrenamtlichen nach Leibeskräften zu unterstützen. Dass die Ehrenamtlichkeit bei stetig wachsenden Anforderungen längst an ihre Grenzen stößt, ist eine Triebfeder.

    In der VG Bad Kreuznach wird deshalb auch schon an einen hauptamtlichen Feuerwehrmann gedacht. VG-Wehrleiter Bernd Vogel unterstrich: "Der würde alle entlasten, die Spitze abfangen. Ich bitte, das weiter zu verfolgen." Doch da setzte Lüttger an. "Einer ist keiner", erwiderte er. Zwei oder gar drei dagegen könnten sich ergänzen und vertreten.

    Mit der VG Stromberg haben die Rüdesheimer schon einen Mitstreiter für das Gemeinschaftsprojekt gefunden. Die Bad Kreuznacher Verbandsgemeinde könnte der dritte Partner werden. Ungeachtet dessen steht fest: Die Zentrale wird entstehen, so oder so, und zwar auf dem Gelände der ehemaligen Rüdesheimer Wein- und Sektkellerei, wo ab dem 5. Dezember die Abrissarbeiten beginnen.

    Die Bau- und Finanzierungspläne für den FTZ-Bau sind fertig. Das 3000-Quadratmeter große Grundstück stellt die VG zur Verfügung. Das Bauvolumen beläuft sich auf rund 2 Millionen Euro und wird vom Land mit 40 Prozent bezuschusst. Ob auch der Kreis, der derzeit noch Hallen für diverse Gerätschaften anmietet, ins Boot steigt, ist noch offen. Interesse hat er schon bekundet.

    Mögliche Partner werden bei der Investition nicht belastet, betonte Lüttger. Dafür würden später die Betriebs- und Personalkosten anteilig getragen. Lüttger sieht eine Menge Synergieeffekte: von der hauptamtlichen Gerätewartung über eine gemeinsame Kleiderkammer bis hin zur zentralisierten Lagerhaltung, damit die Ehrenamtlichen sich voll und ganz ihrer Hauptaufgabe des Brandschutzes und der technischen Hilfe widmen können. "Lasst uns gemeinsam etwas für die Feuerwehren tun", lautet sein Anspruch.

    "Ein interessantes Projekt", urteilte Lüttgers Kollege, der Kreuznacher VG-Bürgermeister Peter Frey, nach der ausführlichen Präsentation. Der "erste Aufschlag" galt aber lediglich der Information. Das Thema wird die Räte also weiter beschäftigen. Mitte 2018 soll die FTZ bezugsfertig sein.

    Apropos bezugsfertig: Noch vor Weihnachten beginnt der Umzug der Verbandsgemeindeverwaltung nach Bad Münster am Stein-Ebernburg. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Dazu zählten auch Beschlüsse des Rats hinsichtlich diverser Umzugs- und Reinigungsformalitäten sowie die Eilentscheidungen in Sachen Mietvertrag mit der Kreisverwaltung verknüpft mit diversen Renovierungsarbeiten im Verwaltungsgebäude und in der dazugehörigen Tiefgarage.

    Außerdem ging es um die Anschaffung einer neuen Telefonanlage. Die derzeitigen Anlagen, sowohl in Bad Kreuznach als auch in Bad Münster-Ebernburg, sind veraltet, nicht kompatibel und erlauben kaum zusätzliche Erweiterung. Marco Fruci, der EDV-Experte der Verbandsgemeindeverwaltung, informierte den Rat über die aktuellen Möglichkeiten und Zusatzoptionen. Er stellte die Angebote von vier Anbietern vor. Das wirtschaftlich günstigste gab die Firma T-Systems mit dem Octophon/Siemens System ab, sowohl was die Anschaffung (19 042,96 Euro) als auch die monatlichen Kosten (178,95 Euro) betrifft. Der Rat folgte schließlich Frucis Empfehlung und votierte für diese Anlage.

    Gustl Stumpf

    Bad Kreuznach
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