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  • Bildung Bei der Computer-Ausstattung gibt es offenbar noch erhebliche Lücken

    Schulen hinken digital hinterher

    Kreis Bad Kreuznach. An den 23 Schulen, für die der Kreis Bad Kreuznach zuständig ist, hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. Der insgesamt marode Zustand sei in der Ära von Franz-Josef Diel beseitigt worden, lobte Bettina Dickes (CDU) ihren Parteifreund, den scheidenden Landrat. Die drei Kandidaten waren sich einig, dass Bildung ein wichtiger Schlüssel für den wirtschaftlichen Erfolg eines Kreises ist. „Gut ausgebildete Schüler und gut ausgestattete Schulen sollten eine Selbstverständlichkeit sein. Ich werde an den Schulen nicht sparen“, versprach die parteilose Anke Schumann.

    Die Zeit der freundlichen Kabbelei wie hier beim FDP-Forum am 31. Januar im Bad Kreuznacher Fürstenhof ist vorbei. Hans-Dirk Nies (SPD) will nicht mit Bettina Dickes (CDU) zusammenarbeiten.  Foto: Stefan Munzlinger
    Die Zeit der freundlichen Kabbelei wie hier beim FDP-Forum am 31. Januar im Bad Kreuznacher Fürstenhof ist vorbei. Hans-Dirk Nies (SPD) will nicht mit Bettina Dickes (CDU) zusammenarbeiten.
    Foto: Stefan Munzlinger

    Dass es bei der Ausstattung offenbar noch erhebliche Lücken gibt, machte eine Wortmeldung von Andreas Scherbel deutlich. „An unseren Schulen hat die digitale Revolution noch nicht stattgefunden“, bemängelte der Oberstudienrat am Bad Kreuznacher Stama-Gymnasium. Das mussten auch die Kandidaten einräumen. „Beim E-Learning hinken wir generell in Deutschland anderen Ländern zum Teil deutlich hinterher“, konstatierte Hans-Dirk Nies (SPD).

    Sie habe bei einer Gesprächsrunde mit Schulsekretärinnen erfahren, dass es am Stama noch nicht einmal einen Anrufbeantworter gebe, berichtete Dickes. Das werde man sicherlich kurzfristig hinbekommen, sagte Nies zu. Eine andere Schwachstelle hat der Erste Beigeordnete des Kreises bei einer bestimmten Schulart ausgemacht: Firmen im Raum Bad Kreuznach haben nach seinen Angaben Probleme, Auszubildende in Rheinhessen zu bekommen, weil denen der Weg zur Berufsschule in Kirn zu weit sei. Er plädierte für nur noch eine zentrale Berufsschule in Bad Kreuznach mit einer Filiale in Kirn. „Auf jeden Fall können wir uns in diesem Bereich keine Doppelstrukturen leisten“, unterstrich Nies. Mit den Schulen, der IHK und dem Handwerk müsse vielmehr gemeinsam abgestimmt werden, wie wir die Ausbildung effektiv und punktgenau gestalten.“

    In einem Punkt musste sich Dickes von Nies belehren lassen. Für die Schülerbeförderung sei in diesem Fall nicht der Kreis Bad Kreuznach zuständig, meinte er zu ihrer Kritik, dass Schüler aus Becherbach mit dem fast zwei Stunden zum Gymnasium in Lauterecken unterwegs sind. Das müsse der Kreis Kusel regeln, so Nies. Kurt Knaudt

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