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    WallhausenSchreinerei in Wallhausen stand lichterloh in Flammen: 100 Feuerwehrleute im Einsatz

    Großalarm wurde am Mittwoch gegen 12 Uhr für zahlreiche Feuerwehren der Verbandsgemeinde Rüdesheim ausgelöst. Die große Werkhalle der Firma Holz-Kunst E. Wingenter und Sohn im Wallhäuser Gewerbegebiet, nahe der Landesstraße 239, stand in Flammen. Die Rauchsäule war kilometerweit zu sehen.

    Wallhausen. Großalarm wurde am Mittwoch gegen 12 Uhr für zahlreiche Feuerwehren der Verbandsgemeinde Rüdesheim ausgelöst. Die große Werkhalle der Firma Holz-Kunst E. Wingenter und Sohn im Wallhäuser Gewerbegebiet, nahe der Landesstraße 239, stand in Flammen. Die Rauchsäule war kilometerweit zu sehen.

    Schnell waren die Wehren aus Wallhausen, Rüdesheim, Spabrücken, Hergenfeld, St. Katharinen, Roxheim, Dalberg, Braunweiler und Mandel zur Stelle. Auch Wehrleute und Fahrzeuge aus Bad Kreuznach, darunter auch ein Drehleiterfahrzeug, wurden alarmiert. Sie alle konnten jedoch nicht verhindern, dass die Halle mit dem darin lagernden Material und den Maschinen völlig ausbrannte. Auch das an der Halle angebaute Wohnhaus wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Den Wehren gelang es, eine Übergreifen des Feuers auf eine Autohaus in unmittelbarer Nähe des Brandes zu verhindern.

    Menschen kamen zum Glück unmittelbar  nicht zu Schaden, sodass sich der Malteser-Hilfsdienst und später das noch hinzu stoßende Rote Kreuz lediglich um die im Einsatz befindlichen Wehrleute kümmern mussten. Die Bereitstellung von Löschwasser gestaltete sich schwierig. Das örtliche Wasserleitungsnetz reichte für die zahlreichen im Einsatz befindlichen Wehrleute nicht aus, so wurden zusätzlich zwei Saugleitungen in den nahen Gräfenbach gelegt, der leider zurzeit wenig Wasser führt.

    Gegen 13 Uhr war das Hauptfeuer weitgehend gelöscht, jedoch mussten Wehrleute unter schwerem Atemschutz noch zahlreiche Glutnester ablöschen. Wegen des Weitläufigkeit der Halle musste dies an vielen Stellen geschehen, sodass die vorhandenen Pressluftflaschen bald aufgebraucht waren. Daher wurden weitere Wehren mit Atemschutzgeräteträgern aus der Verbandsgemeinde nachalarmiert, ebenso ein zweites Drehleiterfahrzeug aus Bad Kreuznach. Rund 100 Wehrleute waren unter VG-Wehrleiter Frank Schlarb mit Dutzenden von Fahrzeugen im Einsatz.

    Auch die Polizei war mit zahlreichen Kräften vor Ort. Die Landesstraße 239 war zischen Gutenberg und Dalberg für den Durchgangsverkehr gesperrt. Eine Untersuchung der möglichen Brandursache wird nach Abschluss der Löscharbeiten durch die Kriminalpolizei erfolgen. (wld)

    Bad Kreuznach
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