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    PlanigPlaniger Schuppesser nehmen nicht nur Nachbarn aufs Korn

    Als Bosenheimer hätte man Samstag sicherlich überall sein können, bloß nicht in der Narrhalla der Planiger Schuppesser. Denn besonders der unnachahmliche Torsten Rosskopf (Rossi) als Zauberer „Magic Rossi“ und sein Hase Paulinchen ließen während einer tollen Prunksitzung kein gutes Haar an den Nachbarn.

     

    „Ohne euch Bosenheimer wäre mein Show nur halb so schön“, war Rossi dankbar für seine Opfer. Wobei die Bosenheimer scheinbar komplett hinter dem Mond leben. Denn um im Internet zu surfen, schütten sie doch tatsächlich Wasser in ihren PC, wusste der Magier. Immerhin verzichtete „Magic Rossi“ auf das Zersägen einer Jungfrau. Hatte er dies doch bereits an seiner Schwester probiert und hat seitdem nur noch zwei Halbschwestern.

    Verständlich und gut nachvollziehbar, war es da, die eine oder andere Jungfrau verschwinden zu lassen. „Ich nehme sie mit aufs Zimmer und sage, morgen bis du wieder verschwunden“, kalauerte der große Magier vom Appelbach. Als er seine Ziehharmonika umschnallte, und „Ale hopp, hopp, hopp –Helau“ anstimmte, tobte die Narhalla und die Narren standen auf den Stühlen.

    In der Tat war während der Prunksitzung immer wieder der Bär los, was nicht zuletzt auch an Sitzungspräsidentin Anja Zimmer lag, die ihre Narrenschar stets im Griff hatte. Was Fastnachtssitzung bei den Schuppessern bedeutet, das wurde gleich beim Einzug deutlich. Denn der war keineswegs ein leichteres närrisches Aufwärmtraining, sondern gleich karnevalistische Champions League. Denn kaum einer verfügt wohl über einen solch hochrangigen Kader aus Spielmanns- und Fanfarenzug, Majoretten und Garde. Die zauberten dann auch ein närrisches Inferno aufs Narrenparkett. Wobei die Narrenschar in diesem Jahr besonders motiviert die Sitzung gestalteten, schließlich galt es mit 4 mal 11 Jahren „Trimm-Dich-Gruppe“ und 11 Jahren Play-Back-Show gleich zwei närrische Jubiläen zu begehen.

    Übrigens lohnte der Besuch in der Narrhalla gleich doppelt. Denn es wurde nicht nur viel gelacht, sondern wer wollte, der nahm genügend Weisheiten mit, deren Wahrheitsgehalt teils über den Aschermittwoch hinaus reichen dürften. So war Protokoller Alexander Radzio überzeugt: „Immer wenn du denkst, es geht nicht blöder, kommt ein Tweet von Markus Söder.“

    Stark aufgestellt sind die Schuppesser auch bei der jüngeren Narrenfraktion und das keineswegs nur bei den Tanzgruppen. So boten Dominik Schröder und Andre Meisenheimer einen tollen Sketch als Frauenversteher und Frauenhasser. Überzeugend war auch „Herold“ Andreas Pichel, der mit seinen Versen unter anderem Einblicke in das Innenleben der Schuppesser gewährte.

    So wusste nach seinem Vortrag nun wirklich jeder, dass Albert Knodel kein Vorsitzender der „organisierten Humormafia“ bei den Schuppessern mehr ist, und dass sein Nachfolger jener „Magic Rossi“ ist. „Sein Motto lautet: 'Albert war spitze, ich aber bin spitzer'...“ Ganz nebenbei wurde auch die neue E-Mail von Oberbürgermeisterin Heike Kaster-Meurer bekannt: Fettnäpfchen@Kreuznach.de.

    Zudem plante der Herold schon einmal den Planiger Brexit, der dann Plexit heißen würde. Zweifel hegte er indes, ob ein Austritt Winzenheims aus der Stadt gut wäre. Analog wäre das der „Wixit“, erklärte Pichel.

    Von unserem Reporter Josef Nürnberg

     

    Weitere Mitwirkende

    Weiterhin wirkten die Garde unter Leitung von Daniela Schenk und Katharina Wichmann mit , die Gruppe Mariposa unter Leitung von Daniela Schenk, Sarah Schäfer und Julia Schäfer, das Männerballett trainiert von Madita Wolf und Katharina Wichmann und die Showtanzgruppe Cocoon unter Leitung von Isabel Beck und Saskia Welfonder mit.

     In der Playback Show gab es einstudiert von Anja Keller ein „Best of“ zu erleben, die „Fastnachtlichen Vier“, Maike Oelschläger, Alexander Radzio und Horst Lukas, boten bei „Bauer sucht Frau“ eine tolle Show mit Gesangseinlagen, die Trimm-Dich-Gruppe trat als Holzfällerteam in Aktion und das Tanzduo Estrella, Daisy Balzer und Tatjana Pfeifer“ begeisterte mit viel Akrobatik. Musikalisch begleitet wurde die Sitzung vom Musikverein Hackenheim.

    Zum Ehrenvorsitzenden wurde Albert Knodel ernannt, Horst Kolb erhielt den Narrenspiegel. Den Orden des Ehrenrates erhielt Alexander Radzio, während Jens Schneider und Bodo Beck zu Ehrensenatoren ernannt wurden.

     

    Prunksitzung in Planig: Schuppesser nehmen nicht nur Nachbarn aufs Korn
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