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    Bad KreuznachNeues Gesetz für das Kindeswohl wirft Fragen auf

    "Willkommensbesuche" und "Familienhebammen" - was das ist und wie es funktioniert, war Thema der vierten lokalen Netzwerkkonferenz zum Schutz von Kindeswohl und -gesundheit.

    Bad Kreuznach - Antworten für die Umsetzung des neuen Bundeskinderschutzgesetzes in die Praxis suchten am Mittwoch rund 160 Teilnehmer der vierten Konferenz des "lokalen Netzwerks zum Schutz von Kindeswohl und Kindergesundheit" im Bad Kreuznacher Haus des Gastes.

    Seit 1. Januar gilt das Gesetz. Es bedeutet für Jugendämter und freie Einrichtungsträger neue Aufgaben - und wirft viele Fragen auf.

    Rheinland-Pfalz genießt eine Art Vorreiterrolle. Einiges von dem, was das unter starken Geburtswehen entstandene Bundesgesetz fordert, gibt es hier nämlich bereits schon länger. Zum Beispiel die lokalen Netzwerke, die sich den präventiven Kinderschutz auf die Fahnen geschrieben haben.

    Doch was bedeutet die Gesetzesnovelle im Alltag? Frühe Hilfe ist ebenso ein Schlagwort wie Standardisierung, Qualitätsentwicklung, Handlungs- und Rechtssicherheit für "Geheimnisträger" und Behörden. Was müssen und was dürfen zum Beispiel Übungsleiter im Verein, Lehrer oder Kindergärtnerinnen tun, wenn sie Auffälliges feststellen? Welche Art von Führungszeugnis müssen Vereine von Übungsleitern verlangen, um Übergriffen vorzubeugen? Solche Fragen wurden ebenso diskutiert - aber nicht immer gleich schlüssig beantwortet - wie etwa das Problem, wie mit einer neuen Zielgruppe der Kinder- und Jugendhilfe umzugehen ist: Schwangeren und werdenden Vätern. Diese sollen unterstützt werden und "Willkommensbesuche" erhalten.

    Aber wer freut sich schon, wenn das Jugendamt vor der Tür steht, gab die Kreuznacher Bürgermeister Martina Hassel zu bedenken. Besser sei diese Kontaktaufnahme bei den Hebammen - die künftig auch "Familienhebammen" sein sollen, obwohl es dafür noch keine geregelte Ausbildung gibt - oder in den Geburtskliniken angesiedelt. Die Kreuznacher Diakonie geht mit gutem Beispiel voran.

    Lesen Sie mehr am Donnerstag im Oeffentlichen Anzeiger.

    Rainer Gräff

    Bad Kreuznach
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