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    BingenNeuer Bürgermeister "zum Anfassen" will zupacken

    Das neue christdemokratische Führungsduo an der Spitze der Stadt Bingen will in den nächsten acht Jahren so manche harte Nuss knacken.

    Hand in Hand wollen Oberbürgermeister Thomas Feser (rechts) und Bürgermeister Ulrich Mönch die Stadt Bingen voranbringen.
Foto: Rainer Gräff
    Hand in Hand wollen Oberbürgermeister Thomas Feser (rechts) und Bürgermeister Ulrich Mönch die Stadt Bingen voranbringen.
    Foto: Rainer Gräff

    Bingen - Zusammen wollen sie stark sein und die Stadt voranbringen: Der neue Oberbürgermeister Thomas Feser und der noch neuere Bürgermeister Ulrich Mönch  stellten in ihrem ersten gemeinsamen Auftritt vor der Presse einige ihrer Zukunftsziele für Bingen vor.

    Mönch wurde am vergangenen Donnerstag vom Stadtrat gewählt, Feser im April von der Bürgerschaft. Beiden steht nun eine achtjährige gemeinsame Amtszeit bevor.

    Auf der Agenda stehen die großen Themen der Stadtpolitik - teils so groß, dass sie auch in den nächsten acht Jahren vielleicht nicht zu schaffen sein werden. Allem voran: die kreuzungsfreie Anbindung des Rhein-Nahe-Ecks mit Beseitigung der Bahnübergänge. Doch auch hier sei Bewegung in der Sache, sagte OB Feser. Nach den Sommerferien werde eine veränderte Planung vorgestellt. Die Deutsche Bahn habe Signal gegeben, zu den bisherigen Vereinbarungen zu stehen.

    Eine Fünf-Jahres-Frist hat sich das Führungsduo gesetzt, um die zentralen Probleme entscheidend voranzubringen. Doch auch im kleineren Rahmen warten Aufgaben. Dazu sollen die Dezernate neu verteilt werden. Die entscheidenden Gespräche werden heute geführt. Klar scheint jedoch bereits, dass das städtische Bauamt restrukturiert wird. Bürgermeister Mönch soll sich - auch vor dem Hintergrund seiner Erfahrungen als Jurist und bisheriger Geschäftsführer der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz - um die Bereiche Tiefbau, Kanal- und Wasserwesen kümmern soll, dazu um die städtischen Liegenschaften, die Ausschreibungen und Vergaben. Im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben will man hierbei die heimischen Firmen unterstützen. Auch die Erneuerbaren Energien könnten beim Neuzuschnitt der Aufgabenfelder in Mönchs Ressort fallen.

    Beim Thema der Entwicklung und Realisierung großer Projekte kommt die bestehende "Entwicklungsgesellschaft Bingen" (EGB) ins Spiel, die möglicherweise neue Aufgaben oder Zuschnitte erhält - oder gänzlich auf den Prüfstand gestellt wird.

    Im Gespräch ist nach wie vor der Posten eines hauptamtlichen City-Managers und Stadtmarketing-Experten. Dazu könne man auch befristet externes Know-how einkaufen, meint Feser.

    Das Aufgabengebiet des Tourismus wird der Oberbürgermeister zur Chefsache machen. "Hier gilt es, Pakete zu schnüren und Reibungsverluste auszumerzen." Neuen Schub will das christdemokratische Führungstandem in die beschlossene, aber bislang hinkende Installierung einer "Dachmarke" für Bingen bringen.

    Eine wichtige Rolle in der Zukunftsgestaltung spielt die Fortentwicklung des Stadtleitbilds. Im Frühjahr 2013 sollen die Arbeitskreise wieder tagen. Der Bürgerhaushalt wird ebenso angepackt wie die Einführung der wiederkehrenden Straßenausbaubeiträge und die Sanierung der Fußgängerzone, verspricht Feser.

    Uli Mönch kündigt an, nicht alles ganz anders machen zu wollen, als es sein Vorgänger (Feser) getan habe. Der 42-Jährige möchte ein Bürgermeister "zum Anfassen" sein. Da trifft es sich ja gut, dass sein Amtsantritt zum 1. September mit dem Winzerfest zusammenfällt.

    Rainer Gräff

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