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    Meisenheimer verfolgen Arbeiten am "Engel mit Posaune"

    Meisenheim- Das Interesse von Meisenheimer Bürgern und den Besuchern der Glanstadt am „Engel mit Posaune“ am Schlossplatz ist groß. Das hat die Restauratorin Kirsten Rebensburg bei ihrer Arbeit an dem Terrakotta-Halbrelief von Robert Cauer, dem Jüngeren, festgestellt.

    Restauratorin Kirsten Rebensburg am Meisenheimer "Engel mit Posaune"
    Restauratorin Kirsten Rebensburg am Meisenheimer "Engel mit Posaune"
    Foto: Roswitha Kexel

    Meisenheim- Das Interesse von Meisenheimer Bürgern und den Besuchern der Glanstadt am „Engel mit Posaune“ am Schlossplatz ist groß. Das hat die Restauratorin Kirsten Rebensburg bei ihrer Arbeit an dem Terrakotta-Halbrelief von Robert Cauer, dem Jüngeren, festgestellt.

    Sie restauriert, rekonstruiert und konserviert die Bildhauerarbeit aus dem Jahr 1924 derzeit im Auftrag und auf Kosten des Fördervereins Stadt Meisenheim.

    Erstaunt registrierte Kirsten Rebensburg: „Die einzelnen Arbeitsschritte wurden von den Bürgern sehr genau betrachtet, und die Resonanz war durchweg positiv.“ Dank des guten Wetters liegt Rebensburg mit der Restaurierung, die Anfang September begonnen hat, genau im Zeitplan.

    Bereits im Frühjahr hatte das Restaurierungsatelier Rebensburg in Bad Kreuznach das Schadensbild des 2,10 Meter hohen und 80 Zentimeter breiten Reliefs mit Verschmutzungen und Moos, Rissbildungen, Ausbrüchen, Abplatzungen sowie klein- und großflächigen Fehlstellen aufgezeichnet.

    Ein Großteil der Schäden ist bereits behoben, in naher Zukunft formt Kirsten Rebensburg noch ein maßstabsgerechtes Mundstück für die Schalmei, die der Engel in der Hand hält. Sie möchte mit ihren Händen wieder ein ästhetisches Gesamtbild der überlebensgroßen Engelsgestalt herstellen.

    Birgit Walter, die Vorsitzende des Fördervereins Stadt Meisenheim, und Kassenwartin Paula Haas sowie Stadtbürgermeister Werner Keym zeigten sich beeindruckt vom bisherigen Schaffen der Restauratorin. „Der angesetzte Vorderfuß ist sehr harmonisch geworden, auch das Ellenbogengelenk. Insgesamt sind die 15 Segmente, aus denen der Engel gebrannt ist, komplett gereinigt und sehr gut überarbeitet“, lobte Birgit Walter.

    Schon in der Vergangenheit wurden von der Stadt Meisenheim zur Sicherung der Substanz verschiedene Anstrengungen unternommen, die jedoch nicht alle förderlich waren für den Erhalt des Denkmals. Beispielsweise wurden Risse, Ausbrüche und Materialabplatzungen mit ungeeigneten, groben Mörtelmassen repariert, die das Eindringen von Regenwasser und sonstigen Witterungseinflüssen begünstigen. Darauf wies die Restauratorin Kirsten Rebensburg jetzt bei einer Zwischendokumentation ihres Auftrags hin, den der Förderverein Stadt Meisenheim in Abstimmung mit der Denkmalpflegebehörde erteilt hatte.

    Etwa 80 Prozent der Konservierungs- und Renovierungsarbeiten seien bereits abgeschlossen, informierte Kirsten Rebensburg. Und: Noch in diesem Jahr könnten die Arbeiten erfolgreich zu Ende gebracht werden, ist sich die Bad Kreuznacher Restauratorin sicher. (kx)

    Bad Kreuznach
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