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    KirnMehr Platz für Menschen statt Autos

    Die Dhauner Straße (K 5) wird zwischen Schulstraße und Dominikschule fußgängerfreundlicher. Das beschloss der Stadtrat in seiner gestrigen Sitzung.

    Kirn. Die Dhauner Straße (K 5) wird zwischen Schulstraße und Dominikschule fußgängerfreundlicher. Das beschloss der Stadtrat in seiner gestrigen Sitzung.

    Während bisher der Gehweg links wie auch das schmale Schrammbord rechts immer wieder von Treppenaufgängen zu den Wohnhäusern unterbrochen wurden, soll künftig auf der rechten Seite auch vor den Treppenaufgängen ein mindestens 1,25 Meter breiter Gehsteig entstehen. Auch links soll ein höhengleich mit der Fahrbahn ausgebauter Fußgängerbereich erhalten bleiben, der von dann nur noch neun statt heute elf Parkplätzen unterbrochen wird. So soll die schmale Straße auch für Eltern mit Kinderwagen sicherer werden.
    Die Fahrbahn, die derzeit zwischen 5,20 und 5,40 Meter misst, soll hingegen auf 3,50 Meter, auf Höhe der Parkbuchten gar nur auf drei Meter in der Breite verringert werden. Große Fahrzeuge wie zum Beispiel ein Schneepflug, der von Planer Werner Konz als Referenzfahrzeug herangezogen wurde, können an Engstellen auf den höhengleichen Gehweg ausweichen. Eine 30 Zentimeter breite Rinne zwischen Parkbucht und Straße gibt ihnen Platz. 240 000 Euro kostet die für 2011 geplante Maßnahme, 85 000 Euro davon trägt die Stadt, den Rest der Kreis. „Wir haben das Optimale herausgeholt“, so Bürgermeister Fritz Wagner (SPD).
    Das Gebiet „Über Nahe „imagemäßig aufwerten“ will die Verwaltung mit einer auf Freiwilligkeit basierenden Aktion zur Verschönerung der Vorgärten des Stadtteils. Mit dem Planungsbüro Wünsch und den Anwohnern sollen entsprechende Ideen erarbeitet und möglichst noch in Herbst und Frühjahr umgesetzt werden. Erst dann soll die terrassenförmige Umgestaltung des Naheufers am Meckenbacher Weg als Teil des Programms „Leben am Fluss“ erfolgen. Die Vorgartenverschönerung läge auch im Interesse der Stadt, die in diesem Gebiet viele Gebäude besitze, betonte Wagner. Thomas Bursian (FDP) warnte vor vermeintlichen Gruppenzwängen und auch Erna Berg (FWG) sah die Aktion kritisch. Anwohner hätten sich ob ihrer bisherigen Vorgartengestaltung angegriffen gefühlt. (stb)

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