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    MainzMann versinkt im Rhein: Die Suche blieb ergebnislos

    Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte versuchten in Mainz vergeblich, einen Mann aus dem Rhein zu retten. Der 23-Jährige, der im Wasser untergegangen war, blieb verschwunden.

    Der Feuerwehrleitstelle wurde am Montag gegen 19.20 Uhr mitgeteilt, dass in Höhe des Mainzer Kaisertores eine Person in den Rhein gegangen sei. Sofort wurden alle Einheiten des Wasserrettungskonzeptes alarmiert: Die Berufsfeuerwehr Mainz, die Berufsfeuerwehr Wiesbaden, die DLRG, die Wasserschutzpolizei, die Freiwilligen Feuerwehren Mainz-Laubenheim, Mainz-Weisenau und Mainz-Mombach mit ihren Rettungsbooten sowie ein Polizeihubschrauber waren im Einsatz.

    An der Einsatzstelle wurde sofort, an der Unglücksstelle beginnend, eine intensive Suche mit allen verfügbaren Rettungs- und Mehrzweckbooten der Feuerwehren, der Wasserschutzpolizei und der DLRG eingeleitet. Außerdem hat der Polizeihubschrauber den Rhein von der Luft aus abgesucht. Parallel dazu wurden drei Taucher ins Wasser beordert, um ebenfalls die Suche aufzunehmen. An der Ufertreppe in Höhe des Kaisertores wurde noch die Kleidung der Person gefunden.

    Trotz intensivster Suche um die Unglückstelle und weiter rheinabwärts konnte die Person nicht gefunden werden. Die umfangreichen Maßnahmen der eingesetzten Einheiten blieben so erfolglos. Gegen 21 Uhr wurde die Personensuche dann abgebrochen. Bei dem Verunglückten handelt es sich laut Feuerwehr und Polizei vermutlich um einen 23-jährigen Mann aus Eritrea, der in der Flüchtlingsunterkunft in der Elly-Beinhorn Straße wohnhaft war.

    Zwei junge Frauen hatten noch gesehen, wie der Mann ins Wasser gegangen ist. Sie waren durch die Ereignisse geschockt und mussten seelsorgerisch betreut werden. Nach Angaben der Passantinnen sei der Mann in Höhe des Kaisertors in den Rhein gegangen, mehrfach wenige Meter in Richtung Flussmitte geschwommen und wieder zum Ufer zurückgekehrt. Bei seinem letzten Versuch, das Ufer zu erreichen, sei der Schwimmer untergegangen. rg

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