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    Bad KreuznachKita-Eltern fordern: Das Jugendamt soll bei der Stadt bleiben

    Um die Zukunft des städtischen Jugendamtes geht es am Donnerstag, 26. April, mal wieder im Bad Kreuznacher Stadtrat. Im Vorfeld der Sitzung machen die Eltern der Kita-Kinder politisch Druck. In einem offenen Brief, betitelt mit „Ein Ja zum städtischen Jugendamt“, hat nun Claudia Dörr, die Vorsitzende des Elternausschusses der städtischen Kindertagesstätte Ilse Staab, an Oberbürgermeisterin Heike Kaster-Meurer und die Ratsmitglieder geschrieben und appelliert darin an diese, das Jugendamt bei der Stadt zu belassen.

    Bad Kreuznach - Um die Zukunft des städtischen Jugendamtes geht es am Donnerstag, 26. April, mal wieder im Bad Kreuznacher Stadtrat. Im Vorfeld der Sitzung machen die Eltern der Kita-Kinder politisch Druck. In einem offenen Brief, betitelt mit „Ein Ja zum städtischen Jugendamt“, hat nun Claudia Dörr, die Vorsitzende des Elternausschusses der städtischen Kindertagesstätte Ilse Staab, an Oberbürgermeisterin Heike Kaster-Meurer und die Ratsmitglieder geschrieben und appelliert darin an diese, das Jugendamt bei der Stadt zu belassen.

     

    In dem Schreiben drücken die Eltern „aufgrund der aktuellen Abgabediskussion“ ihre „größte Sorge“ aus, da dies die städtischen Kindertagesstätten „in hohem Maße betrifft“. Weiter heißt es darin, die Eltern „sind hochzufrieden mit den Standards, den Konzepten und der pädagogischen Arbeit in den städtischen Kitas“. Die Stadt habe sich als Träger in den vergangenen Jahren enorm stark in diesem Bereich engagiert und Qualitätsstandards geschaffen: durch den Ausbau dringend benötigter Kita-Plätze, den Auf- und Ausbau der Betreuung unter Dreijähriger im Rahmen eines pädagogisch äußerst wertvollen Krippen- und Nestgruppenkonzeptes, der Qualitätsentwicklung und -sicherung sowie der Sprachförderung.
    Die Eltern befürchten, „dass notwendige pädagogische Standards und Qualitäten bei der Abgabe des Jugendamtes an den Kreis verloren gehen“ und die städtischen Kindertagesstätten künftig „in der Masse der annähernd 70 Kreis-Kitas untergehen“. Und dies vor allem vor dem Hintergrund, dass die Strukturen und Rahmenbedingungen in Stadt und Kreis nicht miteinander vergleichbar sind.
    Die Eltern fordern deshalb den Stadtrat auf, „in diesem wichtigen Bereich keine Entscheidung zugunsten einer vordergründigen und kurzfristigen finanziellen Einsparung zu treffen, sondern eine Entscheidung für Qualität, Nachhaltigkeit und Selbstbestimmung in der Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Bad Kreuznach“.
    Seit Monaten prägen Sorgen und Verunsicherung auch die Stimmung bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Jugendamt, im Sozialdienst und in den Kindertagesstätten der Stadt. Dies bekamen OB Kaster-Meurer und Bürgermeisterin Martina Hassel in der jüngsten Personalversammlung zu spüren. Die beiden SPD-Politikerinnen hoffen nun ebenfalls, dass der Stadtrat ihnen das Votum für Verhandlungen mit dem Kreis über eine höhere Erstattung gibt und er sich grundsätzlich zum Jugendamt in städtischer Regie bekennt. „Das wäre nicht nur ein wichtiges Signal an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sehr qualifiziert und engagiert arbeiten, sondern auch an die Erzieherinnen und Erzieher, die wir in den kommenden Jahren für die neuen Kindertagesstätten zusätzlich brauchen“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Auch der Jugendhilfeausschuss hatte sich in der vergangenen Woche erneut deutlich für einen Verbleib des Jugendamtes bei der Stadt ausgesprochen und dem Stadtrat eine solche Entscheidung empfohlen.

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