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    RümmelsheimKiesabbau nicht um jeden Preis

    Der Kampf gegen die Ausweitung des Kiesabbaus im Büdesheimer Wald geht weiter. Jetzt haben die SPD-Politiker Pörksen und Körper der Bürgerinitiative ihre Unterstützung zugesagt.

    Rümmelsheim - Der Kampf gegen die Ausweitung des Kiesabbaus im Büdesheimer Wald geht weiter. Jetzt haben die SPD-Politiker Pörksen und Körper der Bürgerinitiative ihre Unterstützung zugesagt.

    Das Bergamt hat jetzt für potenzielle Kieslagerstätten den Raumordnungsplan neu aufgestellt. Das gilt auch für den Bereich des „Büdesheimer Waldes“ oberhalb der Gemeinde Rümmelsheim. Der Vorsitzende der Bürgerinitiative „Lebensraum Untere Nahe“, Dr. Gerhard Stumm, hat sich diesbezüglich an die SPD-Abgeordneten Carsten Pörksen und Fritz Rudolf Körper gewandt. Er bat darum, sich dafür einzusetzen, dass hier keine Vorrangstätte für den Kiesabbau geschaffen wird. Es handele sich hier um ein Vorranggebiet für Arten- und Bitopschutz.
    Beide Abgeordnete sprachen sich in einem Schreiben an die Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe gegen eine Änderung des Raumordnungsplanes für diese Fläche aus. Denn die Umwidmung der Fläche würde die Grundlage schaffen, nach weiteren Prüfungen den bestehenden Kiesabbau stark auszuweiten. Dann sei zu befürchten wird, dass wertvolle Waldflächen und weltbekannte Weinbaulagen beeinträchtigt werden und in Gefahr geraten könnten.
    Ebenso könnte eine solche Maßnahme gravierende Auswirkungen auf den Grundwasserhaushalt und damit auch auf den Weinbau haben. Zudem wird eine Zerstörung des betroffenen Waldstreifens als Standort vieler seltener Baumarten und geschützten Pflanzen befürchtet. „Auch die Interessen der Rümmelsheimer Bürger müssen geschützt werden“, unterstreicht Pörksen. Durch die Umwidmung im Raumordnungsplan könnten auf einen Schlag die Häuser, insbesondere des nahegelegenen Neubaugebietes, an Wert verlieren. Das dürfe nicht sein. Körper hob hervor, dass den wirtschaftlichen Interessen einzelner Unternehmen oder Konzerne nicht Vorrang auf Kosten der Bevölkerung des Umweltschutzes und der wertvollen Kulturlandschaft eingeräumt werden dürfe.

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