40.000
  • Startseite
  • » Region
  • » Aus den Lokalredaktionen
  • » Oeffentlicher Anzeiger
  • » Keine Strahlung nach Arbeitsunfall bei Stromberg - Ingenieur schwer verletzt
  • Aus unserem Archiv

    StrombergKeine Strahlung nach Arbeitsunfall bei Stromberg - Ingenieur schwer verletzt

    Auf der Autobahn A61 Höhe Stromberg kam es am Dienstag gegen 9 Uhr zu einem Arbeitsunfall mit radioaktiven Stoffen. Ein 66-jähriger Ingenieur, der auf dem Baustellenabschnitt in Richtung Norden Messungen vorgenommen hatte, geriet aus bisher noch ungeklärten Gründen unter eine Dampfwalze und wurde dabei schwer verletzt. Da er mit einem radiometrischen Messgerät mit Cäsium 137 arbeitete und dieses beschädigt wurde, bestand die Gefahr, dass radioaktive Strahlung ausgetreten ist. Mittlerweile ist klar: Der Kern der Sonde wurde nicht beschädigt, die Strahlenwerte liegen laut Polizei und Katastrophenschutz im unteren Toleranzbereich und sind als gesundheitlich unbedenklich zu bewerten.

    Foto: Team-Medien

    Stromberg - Auf der Autobahn A61 Höhe Stromberg kam es am Dienstag gegen 9 Uhr zu einem Arbeitsunfall mit radioaktiven Stoffen. Ein 66-jähriger Ingenieur, der auf dem Baustellenabschnitt in Richtung Norden Messungen vorgenommen hatte, geriet aus bisher noch ungeklärten Gründen unter eine Dampfwalze und wurde dabei schwer verletzt. Da er mit einem radiometrischen Messgerät mit Cäsium 137 arbeitete und dieses beschädigt wurde, bestand die Gefahr, dass radioaktive Strahlung ausgetreten ist. Mittlerweile ist klar: Der Kern der Sonde wurde nicht beschädigt, die Strahlenwerte liegen laut Polizei und Katastrophenschutz im unteren Toleranzbereich und sind als gesundheitlich unbedenklich zu bewerten.

    Foto: Katharina Tulliu

    Gut zwei Stunden war die A61 zwischen Stromberg und Rheinböllen voll gesperrt, seit der Mittagszeit ist sie wieder einspurig in Richtung Norden befahrbar. Dennoch staut sich der Verkehr noch auf gut zehn Kilometer Länge.

    Nachdem klar war, dass der schwerverletzte Ingenieur ein radiometrisches Messgerät im Einsatz hatte, wurden umgehend die Gefahrstoffzüge aus dem Kreis Rhein-Hunsrück und Bad Kreuznach alarmiert. Während der Arbeiter mit dem Rettungshubschrauber in die Uniklinik Mainz geflogen wurde, überprüften die Facheinheiten der Feuerwehr, ob radioaktive Strahlung aus dem Gerät ausgetreten ist. Gegen 12.30 Uhr folgte dann die Entwarnung. "Mehr als die betriebsbedingte Strahlung des Geräts konnte nicht festgestellt werden", erklärte Philipp Köhler, Leiter des Teams Medien des Kreises Bad Kreuznach, der die neuesten Erkenntnisse im Minutentakt im Feuerwehrhaus in Stromberg erhielt.

    Dort wurde kurzerhand die Zentrale für alle Rettungskräfte eingerichtet. Ingesamt waren neben der Autobahnpolizei auch 90 Kräfte von Feuerwehr, Katastrophenschutz, THW und Rettungsdienst im Einsatz. "Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Landkreisen Rhein-Hunsrück und Bad Kreuznach war absolut vorbildlich", lobte Werner Hofmann, Kreisfeuerwehrinspekteur des Kreises Bad Kreuznach. (sbr) 

     

    Bad Kreuznach
    Meistgelesene Artikel
    Anzeige
    Online regional

    Bettina TollkampBettina Tollkamp
    Chefin v. Dienst
    E-Mail

    Bundestagswahl 2017 im Wahlkreis 201

    Die Kandidaten im Wahlkreis 201: Porträts, Interviews und Aktionen

    UMFRAGE
    Beim Jahrmarkt: Lieber sicher oder lässig?

    Die Sicherheitsstrategie auf der Bad Kreuznacher Pfingstwiese ist weniger streng als im letzten Jahr. Hunderttausende werden dort zum Jahrmarkt erwartet. Wie finden Sie das?

    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
    Anzeige
    epaper-startseite
    Regionalwetter
    Mittwoch

    16°C - 28°C
    Donnerstag

    14°C - 26°C
    Freitag

    17°C - 28°C
    Samstag

    18°C - 30°C
    Nahe am Ball
    Sebo-Startseite-Regiosport-Nahe-am-Ball
    Jahresrückblick 2016