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    Bad KreuznachHohe Waldbrandgefahr im Kreis Kreuznach: Auf Maifeuer verzichten

    Maifeuer sind ein schönes und traditionsreiches Brauchtum in der Region. Doch angesichts der für April ungewöhnlichen, lang andauernden Trockenheit und der hohen Waldbrandgefahr appelliert der Kreisfeuerwehrverband, in diesem Jahr ganz darauf zu verzichten. Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Hofmann hofft dabei „auf die Vernunft der Bürger“.

    Bad Kreuznach - Maifeuer sind ein schönes und traditionsreiches Brauchtum in der Region. Doch angesichts der für April ungewöhnlichen, lang andauernden Trockenheit und der hohen Waldbrandgefahr appelliert der Kreisfeuerwehrverband, in diesem Jahr ganz darauf zu verzichten. Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Hofmann hofft dabei „auf die Vernunft der Bürger“.


    Schon seit Wochen gilt für den Kreis Bad Kreuznach Warnstufe 4 (hohe Gefahr). Es ist die zweithöchste Stufe, die der Deutsche Wetterdienst ausrufen kann. Vor dem 1. Mai-Wochenende warnt Hofmann noch einmal eindringlich vor dem akuten Brandrisiko. „Momentan ist es extrem gefährlich.“ Gerade bei großen Feuern entsteht oft ein gefährlicher Funkenflug der einen größeren Wald- oder Flächenbrand auslösen kann.
    „Das Problem bei einem weitem Funkenflug mit entsprechendem Wind ist, dass man nicht weiß, was eine Stunde später passiert“, so Hofmann. So kann an einer entfernten Stelle ein Brand ausbrechen, wenn das eigene Maifeuer schon längst aus ist. Hinzu kommt, dass weite Teile des Kreises aus hügeligen, waldreichen Gebieten bestehen. Die Feuerwehren raten, das Grillen auf Wald- und Wiesenflächen zu unterlassen. Grillen sollte man nur auf den dafür vorgesehenen Grillplätzen, nach dem Grillen ist unbedingt darauf zu achten, dass die Feuerstellen komplett abgebrannt beziehungsweise gelöscht sind. Doch nicht nur beim Grillen können Brände einstehen, auch abgestellte Fahrzeuge können durch ihre heißen Katalysatoren einen Brand entfachen. Und schon gar nicht sollte man Zigarettenkippen im Freien achtlos wegwerfen.
    Bislang gab es laut Kreisfeuerwehrinspekteur Hofmann bereits mehrere kleinere Flächenbrände, die zum Glück glimpflich verliefen. Doch die Gefahr besteht weiter, eine wirkliche Entspannung ist trotz der kurzen kräftigen Schauer am Mittwoch nicht in Sicht. Die Niederschläge waren wohl nur der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein. Hofmann hat die Wehrleiter der Verbandsgemeinden auch angewiesen, den Alarmplan abzuchecken und auf seine Aktualität hin zu prüfen. Außerdem sollen sie überprüfen, ob die Wege zu den Löschteichen frei sind.
    Zu den Vorsichtsmaßnahmen, zu denen die Bürger beitragen können, gehört, dass die Wege für Forstwirtschaft, Rettungsdienst und Feuerwehr frei gehalten werden, um die Rettungskräfte nicht unnötig zu behindern. Ein Wald- oder Flächenbrand sollte umgehend unter Notruf 112 gemeldet werden. (hg)

    Bad Kreuznach
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