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  • Hochwasserlage an Nahe und Glan entspannt sich weiter [Update]

    Kreis Bad Kreuznach. Die Hochwasserlage an Nahe und Glan hat sich am Donnerstagmorgen deutlich entspannt. Der Höchstwert an den Bad Kreuznacher Brückenhäusern hatte bei 6,05 Metern gelegen, bis zum Nachmittag sollen die Pegel auf 485 bis 455 zurückgehen.

    Nasse Füße an den Brückenhäusern: Wo im Sommer die Gäste der Schirmbar Fritz sitzen, fließt nun die Nahe.
    Nasse Füße an den Brückenhäusern: Wo im Sommer die Gäste der Schirmbar Fritz sitzen, fließt nun die Nahe.
    Foto: Carsten Zillmann

    Wirkliche Gefahr für die Menschen im Kreis habe nie bestanden, erklärte Kreisfeuerinspekteur Werner Hoffmann: „Wir hatten hohes Wasser. Es war aber zu keiner Zeit beängstigend.“ In Bad Kreuznach, Bad Sobernheim und Meisenheim griffen die Hochwasserschutzmaßnahmen. Im Kirner Land waren 70 Feuerwehrleute im Einsatz, weil kleinere Bäche über die Ufer traten.


    In Becherbach überschwemmte der Großbach die Landstraße 182 in Richtung Hundsbach. Die Einsatzkräfte sicherten Einfahrten mit Sandsäcken. Auch in Otzweiler, Oberhausen, Berschweiler und Kirn kam es zu Überflutungen. Meisenheim blieb vom Hochwasser verschont. Die Feuerwehren waren aber in Alarmbereitschaft und befüllten vorsorglich Sandsäcke.


    In der Stadt Bad Kreuznach patrouillierten seit Dienstagabend Angestellte des Bauhofs und Kräfte der Feuerwehr. Die Hochwasserschutzbauten wurden mit Elementen der Stufe zwei versehen, weitere Elemente (Stufe 3) zur Sicherheit auf Lastwagen verladen.
    Entspannt reagierten auch die Menschen im Stadtteil Bad Münster am Stein-Ebernburg auf das Hochwasser der Nahe. Um nicht überrascht zu werden, hatten am Dienstagabend einige Anwohner des Kapitän-Lorenz-Ufers schon die Sandsäcke vor Türen und Tore gestapelt. Aus Erfahrung orientierten sich die Menschen am Pegel in Boos, der zuvor steigende Tendenz vermeldet hatte.


    Eine reine Vorsichtsmaßnahme – denn nasse Füße bekam auch so niemand. Lediglich die Straße war einige Zentimeter weit überflutet. Wege, die gestern unpassierbar waren, sorgten allerdings bei den Mitarbeitern des städtischen Bauhofes für zusätzliche Arbeit. Viele Wege entlang des Flusses, darunter der Wander- und Fahrradweg zwischen Bad Kreuznach und Bad Münster am Stein auf Höhe des Felseneckes musste gesperrt werden. Ansonsten waren besonders die Anwohner des Kapitän-Lorenz-Ufers froh, dass es gestern nicht weiter regnete.


    Für Jubel dürfte das Hochwasser indes bei den Schülern des Bad Kreuznacher Gymnasiums am Römerkastells (Röka) gesorgt haben. Ihnen hatte Röka-Direktor Ludger Föhrenbacher nämlich noch am Dienstagabend auf der Internetseite des Gymnasiums an der Heidenmauer verkündet, dass der Unterricht an Aschermittwoch ausfalle. Grund hierfür war unter anderem, dass die Zu- und Ableitungen der Schule abgeriegelt wurden – und somit auch die Toiletten im Röka nicht benutzbar gewesen wären. Heute müssen die Pennäler aberwieder anrücken – der Unterricht findet statt. Und wenn der Pegel der Nahe erneut stark steigt? „Wenn Hochwasser ist, können wir keine Schule machen“, sagte Föhrenbacher. bj/dom/kx/sns/zca

     

     

     

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