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    MeisenheimHeute Abend klingt das Heimbacher Brunnenfest Meisenheims mit dem großen Feuerwerk aus

    „Es läuft!“ Ein paar Schläge brauchte es schon, bis Stadtbürgermeister Werner Keym diese beiden Worte nach dem Fassanstich ausrufen konnte. Die Lauschieder Musikkapelle stimmten im Festzelt sofort „Ein Prosit“ an.

    Rückblick auf Freitagabend: Es brauchte ein paar Schläge, dann floss das erste Glas Bier und der Musikverein Lauschied stimmte „Ein Prosit“ im Festzelt an. Stadtbeigeordneter Bernd Gaulke war dem Stadtbürgermeister zu Hilfe geeilt.
    Rückblick auf Freitagabend: Es brauchte ein paar Schläge, dann floss das erste Glas Bier und der Musikverein Lauschied stimmte „Ein Prosit“ im Festzelt an. Stadtbeigeordneter Bernd Gaulke war dem Stadtbürgermeister zu Hilfe geeilt.
    Foto: Roswitha Kexel

    Meisenheim - „Es läuft!“ Ein paar Schläge brauchte es schon, bis Stadtbürgermeister Werner Keym diese beiden Worte nach dem Fassanstich ausrufen konnte. Die Lauschieder Musikkapelle stimmten im Festzelt sofort „Ein Prosit“ an.

    „Für die Teresa-Kästel-Band ist eindeutig zu wenig Werbung gemacht worden. Diese Band ist erste Sahne“, meinten mehrere Besucher am Samstag.
    „Für die Teresa-Kästel-Band ist eindeutig zu wenig Werbung gemacht worden. Diese Band ist erste Sahne“, meinten mehrere Besucher am Samstag.
    Foto: Roswitha Kexel


    Aber das Stadtoberhaupt meisterte auch diese „Amtshandlung“. Stolz hob er das erste frisch gezapfte Bier und das Schlagwerkzeug in die Höhe und eröffnete unter dem Applaus der Gäste offiziell das 176. Heimbacher Brunnenfest.
    Keym, der vermutlich noch nie so viel Zeit auf dem Traditionsfest verbracht hat wie in diesem Jahr, wäre nicht Keym, wenn er sich nicht auch Gedanken zur Geschichte des Heimbacher Brunnenfestes gemacht hätte. Vor Kurzem sei eine Brunnenordnung aus dem Jahr 1634 entdeckt worden, aber erst 200 Jahre später – nämlich 1835 – sei das erste Brunnenfest in der Heimbach gefeiert worden, hatte er recherchiert.

    Die SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach hatte wie in den Vorjahren die Parkplatzwache übernommen. Jeweils fünf Personen waren zum Kassieren und Einweisen eingeteilt.
    Die SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach hatte wie in den Vorjahren die Parkplatzwache übernommen. Jeweils fünf Personen waren zum Kassieren und Einweisen eingeteilt.
    Foto: Roswitha Kexel

    Er ist sicher, dass die Zahl 176. Heimbacher Brunnenfest so nicht stimmen kann, denn in Kriegsjahren und schlechten Zeiten wie beispielsweise von 1914 bis 1924 sei das Fest ausgefallen. „Umso froher können wir sein, dass wir in den vergangenen Jahren hier immer die Heimbach gehabt haben“, gab das Stadtoberhaupt zu bedenken.

    Orientalisch begeisterte die überregional erfolgreiche Tanzgruppe „Sambrilla“ des TV Meisenheim das Publikum im Festzelt. Und auch der Nachwuchs „Salamander“, der erst seit September 2010 trainiert, tritt schon souverän in die Fußstapfen der Großen.
    Orientalisch begeisterte die überregional erfolgreiche Tanzgruppe „Sambrilla“ des TV Meisenheim das Publikum im Festzelt. Und auch der Nachwuchs „Salamander“, der erst seit September 2010 trainiert, tritt schon souverän in die Fußstapfen der Großen.
    Foto: Roswitha Kexel

    Für ihn verliefen die vergangenen drei Heimbacher Brunnenfeste sehr unterschiedlich, bilanzierte Werner Keym. Während er 2009 noch als unbekümmerter Besucher über die Heimbach schlenderte, wurde er 2010 nach dem überraschenden Tod von Stadtbürgermeister Volkhard Waelder als dessen Nachfolger und Bürgermeisterkandidat beäugt – und 2011 ist er nun Stadtbürgermeister und begrüßt die Gäste zum Feste. Einen Gewinn für den Freitagabend des Heimbacher Brunnenfests stellten die Tanzgruppe „Sambrilla“ und die Nachwuchstänzerinnen „Salamander“ des TV Meisenheim dar. Unter der Leitung von Jennifer Hort sowie Marie Berndt und Ida Neidenbach („Salamander“) zogen die beiden Formationen zahlreiche Zuschauer ins Festzelt.

    Das „Küchenteam“ um Chefkoch Adi Engbarth (rechts), Hildegard Geyl, Andreas Bräunling und Erhard Riepert, hatte die leckere Erbsensuppe in der Feldküche der Freiwilligen Feuerwehr Meisenheim gekocht.
    Das „Küchenteam“ um Chefkoch Adi Engbarth (rechts), Hildegard Geyl, Andreas Bräunling und Erhard Riepert, hatte die leckere Erbsensuppe in der Feldküche der Freiwilligen Feuerwehr Meisenheim gekocht.
    Foto: Roswitha Kexel

    Doch wie gewonnen, so zerronnen. Nach den Auftritten mit Zugaben vor einem begeisterten Publikum zogen die jungen Leute samt großer Fangemeinde ab – es blieb nur eine kleine Zahl Zuschauer, die sich die Klänge des Musikvereins Lauschied gönnten.

    Das bewährte Angebot an auswärtigen Fahrgeschäften, Los-, Schieß-, Essens-, Süßwarenständen und Biergarten wurde traditionell bereichert vom Weinstand des FC Meisenheim. Die Parkplatzwache hatte auch in diesem Jahr die SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach übernommen. Oliver Kallenbach, Vorsitzender des TuS Desloch, der für den Helferplan verantwortlich zeichnete, konnte 25 Freiwillige über die vier Festtage gewinnen.
    Eine Show voller Lebensfreude und Leidenschaft boten die Musiker und Sängerinnen der Teresa-Kästel-Band am Samstagabend. Die Energiebündel begannen im Festzelt vor einer Handvoll Zuhörer und lockten nach und nach immer mehr Gäste an. Stadtbürgermeister Werner Keym am Sonntagmorgen: „Die Teresa-Kästel-Band kam super an, das Zelt wurde immer voller, auch von Tanzenden. Daher habe ich über das vereinbarte Ende hinaus eine weitere Stunde Kästel-Band bis 2 Uhr gespendet.“

    Der gestrige Heimbach-Sonntag begann mit einem ökumenischen Gottesdienst im Festzelt, Frühschoppen mit dem Musikverein Odenbach und Erbsensuppe, die Adi Engbarth, Hildegard Geyl, Andreas Bräunling und Erhard Riepert in der Feldküche der Feuerwehr zubereitet hatten. Heute Abend ist das Feuerwerk, die „Mühlbachtaler“ spielen im Zelt. (kx)

    Bad Kreuznach
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