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    Herausforderungen der Zukunft meistern

    Kirn -  Würdig gefeiert wurde gestern der 100. Geburtstag des Kirner Krankenhauses mit einem Festakt im Gesellschaftshaus in Kirn.

    Der Diakonie-Chor begeisterte beim Festakt zum 100. Geburtstag des Kirner Krankenhauses mit seinen Darbietungen.
    Der Diakonie-Chor begeisterte beim Festakt zum 100. Geburtstag des Kirner Krankenhauses mit seinen Darbietungen.
    Foto: Rosemarie Hartun

    Kirn -  Würdig gefeiert wurde gestern der 100. Geburtstag des Kirner Krankenhauses mit einem Festakt im Gesellschaftshaus in Kirn.

    Nachdem am ersten Septemberwochenende die Bevölkerung zu einem „Tag der offenen Tür“, aus diesem Anlass ins Krankenhaus eingeladen war, kamen jetzt die Gäste aus Politik und Wirtschaft, um dem Krankenhaus für sein langes Durchhalten zu gratulieren.
    Ganz wie es sich für einen solchen Festakt geziemt, spielte die Flötengruppe des MGV Bärenbach unter Leitung von Erika Litzenburger zu Beginn des Programms. Die Eröffnung des Abends übernahm im Anschluss Krankenhauspfarrer Christian Schucht. Der extra zu diesem Event gegründete Diakonie Chor, unter Leitung von Gerold Schulz, verblüffte mit seinem ersten Auftritt die Gäste mit dem perfekt vorgetragenen Lied „Gib mir die richtigen Worte“.
    Zum nächsten Programmpunkt, der kleinen Andacht, hatte Pfarrer Schucht das Evangelium der Freunde, die den Gelähmten unter großen Schwierigkeiten zu Jesus brachten, um ihn von ihm heilen zu lassen, ausgesucht. Er zog die Parallelen zum Kirner Krankenhaus, wo ebenfalls die Menschen hinkommen, um sich heilen zu lassen. „Die Ärzte setzen ihr ganzes Wissen und Können dafür ein, aber unser Leben liegt in Gottes Händen“, sagte er.
    Die Begrüßung der Anwesenden oblag dem Geschäftsführer des Diakonie Krankenhauses kreuznacher diakonie, Winfried Mottweiler. Er betonte bei seiner Ansprache, wie sinnvoll es war, dass vor 22 Jahren das Kirner Krankenhaus in die Trägerschaft der Stiftung der Kreuznacher Diakonie kam, und dass es als Verbundkrankenhaus mit der Diakonie Bad Kreuznach seit zehn Jahren eine positive wirtschaftliche Entwicklung gibt. „Es hat letztendlich geklappt, dem Kirner Krankenhaus einen gesicherten Stellenwert einzuräumen. Getreu dem Diakonie-Motto „nicht aufhören anzufangen“ werden wir auch die Herausforderungen der Zukunft meistern“, betonte er.
    Christine Morgenstern vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografieb beleuchtete Vergangenheit und Zukunft des Krankenhauses, und Landrat Franz Josef Diel wies auf die besondere Bedeutung am Rand des westlichen Bereiches hin. „Die ambulante Versorgung im Landkreis steht vor großen Herausforderungen. Auch deshalb ist das Krankenhaus von großer Bedeutung“, so sein Fazit.
    Verbandsbürgermeister Werner Müller erzählte, dass auch er als junger Mann im Kampf um die Erhaltung des Krankenhauses Flugblätter verteilt habe. Er lobte nicht nur den Einsatz der modernen medizinischen Methoden im Alltag, sondern vor allen Dingen den Einsatz der Menschen, die sich um die Kranken kümmern. Den vielen Ehrenamtlichen und dem Förderverein galt sein besonderer Dank. Dem schloss sich Bürgermeister Fritz Wagner an und ließ die Vergangenheit des Hauses Revue passieren. „Ich bin dort im April 1945 zur Welt gekommen, und deshalb fühle ich mich ganz besonders mit diesem Haus verbunden“, betonte er unter anderem.
    Pfarrer Dr. Werner Schwartz, Vorsitzender der Krankenhausgesellschaft und des evangelischen Krankenhausverbandes, beleuchtete in seinem Vortrag die Besonderheit der christlichen Krankenhäuser – die Herkunft und Zukunft sowie ihre Prägung und Chance.
    Musikalisch klang der Festakt aus mit dem Auftritt der Flötengruppe und dem Diakonie Chor, der unter anderem im Moritatenstil musikalisch die wichtigsten Punkte der hundert Jahre aufgearbeitet hat. Diese fröhlich, lebendig gesungene Geschichte belohnte das Publikum mit stehender Ovation. Unterstützt wurde der (Damen) Chor von vier Sängern des MGV Edelweiß. Beim Schlusswort bedankte sich Winfried Mottweiler bei allen Gratulanten, Mitwirkenden und Gästen, die die zum Gelingen dieses Festaktes beigetragen hatten. Rosemarie Hartung

    Bad Kreuznach
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