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    Bad KreuznachFrühere Kultdiscos werden abgerissen

    Die Bad Kreuznacher Stadtentwicklung steht im Mittelpunkt der Stadtratssitzung am Donnerstag, 27. September. Die Sitzung im Sitzungssaal des Casinogebäudes Brückes 1 beginnt um 17.30 Uhr. Neben dem Stadtentwicklungskonzept geht es auch um zwei Vorhaben im Stadtkern.Dabei sollen die letzten Überreste des früheren berühmt-berüchtigten Kreuznacher Diskothekenviertels in der Bleichstraße verschwinden. Die Gebäude, in denen die früheren Kultdiscos Cueva, El Barco und später das Blue Marlin untergebracht waren, sollen abgerissen werden und einem Behördenneubau Platz machen.

    Bad Kreuznach - Die Bad Kreuznacher Stadtentwicklung steht im Mittelpunkt der Stadtratssitzung am Donnerstag, 27. September. Die Sitzung im Sitzungssaal des Casinogebäudes Brückes 1 beginnt um 17.30 Uhr. Neben dem Stadtentwicklungskonzept geht es auch um zwei Vorhaben im Stadtkern.Dabei sollen die letzten Überreste des früheren berühmt-berüchtigten Kreuznacher Diskothekenviertels in der Bleichstraße verschwinden. Die Gebäude, in denen die früheren Kultdiscos Cueva, El Barco und später das Blue Marlin untergebracht waren, sollen abgerissen werden und einem Behördenneubau Platz machen.

    Am östlichen Rand des Stadtkerns steht das durch die Agentur für Arbeit genutzte viergeschossige Bürogebäude. Das Arbeitsamt benötigt dringend Flächen für weitere Büroräume sowie Parkplätze. Deshalb ist geplant, die angrenzenden Gebäude in der Viktoria- und der Bleichstraße, die sich in einem nicht mehr erhaltenswerten Zustand befinden, abzubrechen und auf dieser Fläche einen Erweiterungsbau mit drei Vollgeschossen zu errichten. Die Bauunterlagen eines Investors liegen bereits vor. Für die Pläne muss der Rat den Bebauungsplan ändern.

    Gleichzeitig werden damit „Sexshops, Schank- und Speisewirtschaften und sonstige Gewerbetriebe mit einem auf sexuelle Animation und Darstellungen sexuellen Charakters zielenden Angebot ausgeschlossen, um weitere städtebauliche Fehlentwicklungen zu verhindern. Da nach dem Inkrafttreten des Prostitutionsgesetzes 2001 die Nachfrage nach Standorten zur Ansiedlung von Bordellen, Laufhäusern, Sexshops und ähnlichen Etablissements auch im Innenstadtbereich deutlich angestiegen ist, werden derartige Regelungen für erforderlich gehalten“, so die Verwaltungsvorlage.

    Das Land Rheinland-Pfalz hat ein umfangreiches Programm für die Städtebauförderung freigegeben, Das Teilprogramm Aktive Stadtzentren ist eines davon. Der Topf für Bad Kreuznach enthält 13 Millionen Euro und läuft über einen Zeitraum von zwölf Jahren. Damit werden Stadterneuerungsmaßnahmen auf der Grundlage eines städtebaulichen Entwicklungskonzeptes gefördert. An einem integrierten Innenstadtentwicklungskonzept wird seit März 2011 gearbeitet. Der Rahmenplan des damit beauftragten Büros Bachtler, Böhme und Partner mit den vorgeschlagenen Maßnahmen zum Thema Aktive Stadt liegt seit Mai dieses Jahres vor und wurde im Juni in nicht öffentlicher Sitzung den Mitgliedern des Planungsausschusses vorgestellt.

    Über die Sommerpause hatten die Fraktionen Zeit, den Entwurf zu prüfen und Anregungen vorzubringen. Der Stadtrat soll jetzt dem Konzept, das fortzuschreiben ist, zustimmen. Auch das im Juni publik gemachte 70-Millionen-Euro-Projekt einer neuen Stadtmitte ist Teil des Konzeptes. Das Areal zwischen Mannheimer, Salinen-, Schloss- und Kreuzstraße soll umgestaltet werden, auf 15 000 Quadratmetern ein neues Einkaufs-, Gastronomie- und Dienstleistungszentrum entstehen.

    Im April 2009 wurde auch das „Pariser Viertel“ in das Programm Soziale Stadt aufgenommen: Der Pocket-Park an der Planiger Straße wurde inzwischen umgesetzt. In unmittelbarer Nachbarschaft – zwischen Wilhelmstraße, Pfeiffer- und Müllergasse – ist nun ein weiteres Projekt zur Wohnumfeldverbesserung vorgesehen: An der Wilhelmstraße soll ein begrünter Parkplatz angelegt werden. Die Zu- und Abfahrten erfolgen über die Müller- und Pfeiffergasse. Dahinter soll eine Freifläche/Spielplatz entstehen, im dritten Abschnitt mit seiner maroden Bausubstanz über eine Neubebauung nachgedacht werden. Harald Gebhardt

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