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    TraisenEine Million Euro für Um- und Anbau des Waldorfkindergartens bei Traisen

    Ab September sollen eine Baukolonne am Waldorfkindergarten auf dem Rotenfels anrücken und mit Um- und Anbau beginnen. Wie Dieter Gergen, Geschäftsführer der Einrichtung, mitteilte, sind alle Zuschussanträge auf den Weg gebracht. Das Projekt kostet eine Millionen Euro – ein Mammutprojekt für die 130 stimmberechtigten Mitglieder des Waldorfkindergarten-Vereins Bad Kreuznach.

    Singen ist  im Waldorfkindergarten auf dem Rotenfels ein wichtiger Bestandteil des pädagogischen Konzeptes.
    Singen ist im Waldorfkindergarten auf dem Rotenfels ein wichtiger Bestandteil des pädagogischen Konzeptes.
    Foto: Josef Nürnberg

    Traisen - Ab September sollen eine Baukolonne am Waldorfkindergarten auf dem Rotenfels anrücken und mit Um- und Anbau beginnen. Wie Dieter Gergen, Geschäftsführer der Einrichtung, mitteilte, sind alle Zuschussanträge auf den Weg gebracht. Das Projekt kostet eine Millionen Euro – ein Mammutprojekt für die 130 stimmberechtigten Mitglieder des Waldorfkindergarten-Vereins Bad Kreuznach.


    Denn trotz Zuschüssen, Spenden oder Eigenleistung muss der Verein zwei Drittel der Bausumme selbst stemmen. Gergen: „Die müssen über die Elternbeiträge finanziert werden.“ Um den Elternbeitrag niedrig zu halten, böte der Verein Konzerte wie den „Tonfisch“-Auftritt am Sonntag, 13. Februar, 14.30 Uhr, Kreuznacher im Haus des Gastes. Denn nicht nur, dass der Verein 66 Prozent der Bausumme trage, er muss auch zehn Prozent der Personalkosten und 100 Prozent der Betriebskosten des Kindergartens zahlen.
    „Daher müssen wir Elternbeiträge erheben und können nicht wie unsere Mitbewerber beitragsfreien Plätze anbieten“, so Gergen. Die Beiträge nähmen die Eltern aber gerne für die Waldorfpädagogik in Kauf. Alle 50 Plätze sind besetzt, die Warteliste ist lang.
    Auch Gergen bedrückt, dass sozial Schwache aufgrund des Monatsbeitrags von 128 Euro pro Kind dieses Angebot kaum nutzen können. Für finanziell schwächer gestellt Familien gebe es Beitragsnachlässe, die finanziell stärkere Familien ausgleichten: „Darum konnten wir auch Kinder von Alleinerziehenden aufnehmen.“ Schade sei, dass man eine Auswahl treffen müsse, die durch die Elternbeiträge vorgegeben sei. „Da staatliche Kitas beitragsfrei sind, entsteht uns auch ein Nachteil“, so der Geschäftsführer weiter.
    Fünf Erzieher kümmern sich zurzeit um die 50 Kinder ab zwei Jahre. Gergen lobt die Mitarbeiter, die sich allesamt stark mit dem Waldorfkindergarten identifizierten. Das spürten natürlich auch die Kinder, die ja in der Einrichtung im Mittelpunkt stünden.
    Die Gruppen sind bei Waldorf bewusst nach dem Alter aufgebaut. „Eine Durchmischung gibt es bei uns nicht, weil Fünfjährige andere Bedürfnisse haben als beispielsweise Zweijährige“, sagt Gergen. Doch auch das sieht man im Waldorfkindergarten auf dem Rotenfels nicht ganz so dogmatisch. Natürlich könne ein zweijähriges Kind, das schon weiter entwickelt sei, durchaus mit den Dreijährigen betreut werden. Gergen: „Das wird von Fall zu Fall von den Erziehern, die die Kinder kennen, entschieden.“
    Der im September beginnende Umbau sei für die Waldorfpädagogik sehr wichtig. Man müsse neue Räume schaffen, um die bestmögliche Entwicklung der Kinder zu gewährleisten. Künftig können dann 60 Kinder die Einrichtung besuchen. Durch den Umbau wird es zehn Krippenplätze geben. Krippenplätze und Schlafraum werden im Altbau untergebracht. Der Altbau wird umgestaltet und energetisch saniert. Zudem werden hier Funktionsräume, Büros, eine neue Küche und die sanitären Anlagen untergebracht. Im Neubau entstehen dann neue Gruppenräume mit Nebenräumen. (bj)

    Bad Kreuznach
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