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  • MünchwaldBewegung im Thema "Münchwälder Hubertushalle": Zwei Sanierungsangebote liegen vor

    Ratssitzung am Abend des 3. November: VG-Bürgermeister Markus Lüttger sagt den Ratsleuten und 50 Münchwäldern zu, Dampf zu machen.

    Vor der Münchwälder Ratssitzung am 3. November trafen sich VG-Bürgermeister Markus Lüttger (links), Rechtsanwalt Dr. Markus Solbach (rechts) und etliche Bürger in der am 30. März 2014 eröffneten und seit 28. Juli 2014 gesperrten Hubertushalle; Mitte: Ortsbürgermeister Stephan Wagner.
    Vor der Münchwälder Ratssitzung am 3. November trafen sich VG-Bürgermeister Markus Lüttger (links), Rechtsanwalt Dr. Markus Solbach (rechts) und etliche Bürger in der am 30. März 2014 eröffneten und seit 28. Juli 2014 gesperrten Hubertushalle; Mitte: Ortsbürgermeister Stephan Wagner.

    Von unserem Redakteur Stefan Munzlinger

    Die gesperrte Hubertushalle solle rasch wieder zur Verfügung stehen. Innerhalb von zwei Wochen lägen die Sanierungsangebote für die am 28. Juli 2014 durch einen Starkregen beschädigte Halle vor.

    Aktueller Stand am gestrigen Montagmorgen: Zwei externe Firmen haben ihre Angebote unterbreitet; eines davon sei „akzeptabel“, das andere wegen seiner Stundensatz-Basis schwer einzustufen. Auf ein drittes Angebot wartet der Bürgermeister noch, will sich daher nicht weiter zu Details der bereits eingereichten Kostenvoranschläge äußern. Außerdem mailte Lüttger gestern an den von der Gemeinde eingeschalteten Anwalt (Dr. Markus Solbach, Mainz). Er soll mit der Haftpflichtversicherung des Planers Kontakt aufnehmen. Ziel bleibt eine gütliche Einigung, die einen jahrelangen Rechtsstreit vermeiden hilft.

    Der VG-Bürgermeister erinnerte daran, dass die Verbandsgemeinde Rüdesheim („Gott sei dank“) die Hallenplanung und Bauleitung an ein Fachbüro vergeben habe. Die VG habe sich „großzügig“ an den Kosten beteiligt, indem das Feuerwehr in die Halle integriert wurde und dadurch die gemeinsamen Kosten (Heizung ...) niedriger ausfielen. Lüttgers Ehren-Appell: „Wie sieht es mit der Verantwortung des Planers, der Baufirma und der Versicherungen aus?“ Die Solidargemeinschaft habe mit der „mangelhaften Bauausführung, Planung und Überwachungen wirklich nichts zu tun“. Im Gegenteil, so Lüttger: „Wenn wir jetzt zu viel eigenes Geld in die Hand nehmen, laufen wir Gefahr, weniger von den Versicherungen zu bekommen.“

    Eine weitere offene Frage: Kann auch in der Zeit der Sperrung die Hallenbühne für Veranstaltungen oder Vereinsangebote genutzt werden? Die Entscheidung darüber sieht der VG-Bürgermeister beim Gemeinderat um Ortsbürgermeister Stephan Wagner.

    Unterdessen hat der Rat einen Grundsatzbeschluss gefasst: Die Halle wird mit „Kunst am Bau“ verziert. Für öffentlich geförderte Projekte müssen solche Werke in Auftrag gegeben werden. Hallenkosten: 854 000 Euro; demnach sind 2 Prozent dieser Summe in ein Kunstobjekt zu investieren.

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