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    Bad KreuznachAuf dem früheren Baseball-Feld entsteht eine neue Kita

    Auf dem früheren Baseball-Feld der US-Amerikaner im Bad Kreuznacher Süden entsteht 2017 eine neue städtische Kindertagesstätte mit dem Schwerpunkt Inklusion. Sieben Kinder der Kita Mittlerer Flurweg (70 Plätze), die dort ihre neue Heimat finden werden, waren mit der Leiterin der Einrichtung, Mirian Welten, und ihrer Stellvertreterin Elisabeth Chwalinski, zum Spatenstisch gekommen.

    Die Kinder halfen den Profis, darunter OB Kaster-Meurer (3. von rechts) und Gewobau-Chef Seeger (4. von links), beim Spatenstisch tatkräftig mit. Mit dabei waren auch die Leiterin der Kita Mittlerer Flurweg, Mirian Welten (4. von rechts), und Jugendamtsleiterin Sabine Raab-Zell (3. von links).
    Die Kinder halfen den Profis, darunter OB Kaster-Meurer (3. von rechts) und Gewobau-Chef Seeger (4. von links), beim Spatenstisch tatkräftig mit. Mit dabei waren auch die Leiterin der Kita Mittlerer Flurweg, Mirian Welten (4. von rechts), und Jugendamtsleiterin Sabine Raab-Zell (3. von links).
    Foto: Harald Gebhardt

    Die Kinder freuen sich schon jetzt, waren ihrer Zeit ein bisschen voraus. Sie sangen: "Stein auf Stein, Stein auf Stein, das Haus, das wird bald fertig sein." Anfang 2018 wird das wohl der Fall sein. Gewobau-Geschäftsführer Karl-Heinz Seeger rechnet mit einer Bauzeit von etwa einem Jahr. Die Baukosten für das Grundstück, das 1400 Quadratmeter große Kita-Gebäude und die Außenanlagen liegen bei insgesamt 3,2 Millionen Euro. Vom Kreis gibt es einen Zuschuss in Höhe von 97 000 Euro. Stadt und Gewobau entwickeln die soziale Infrastruktur im Süden der Stadt weiter. Die Kita zwischen Alzeyer- und Mannheimer Straße ist nach der Kita Herrmann Rohloff in der Dürerstraße die zweite, die die städtischen Wohnungsbaugesellschaft für die Stadt baut. Nach ihrem Vorbild wird auf der Konversionsfläche ein multifunktionales Gebäude errichtet. "Heute eine Kita, morgen vielleicht eine Senioreneinrichtung", meinte Seeger. Dir Form des Baus folgt hier auch der demografischen Entwicklung.

    Dabei: Der Standort der Kita zwischen den zwei Hauptverkehrsachsen Alzeyer- und der Mannheimer Straße war lange umstritten. Das ist aber Schnee von gestern: "Jetzt kann es los gehen", freuten sich Seeger und die Vorsitzende des Gewobauaufsichtsrats, Oberbürgermeisterin Heike Kaster-Meurer, die zum Spatenstich auch einige Gäste aus Politik und Verwaltung begrüßen konnten. Das Gebiet ist vollständig erschlossen, die Flächen sind abgesteckt, die Hausanschlüsse liegen bereits.

    110 Kinder, vor allem aus den Stadtteilen Südost und Südwest, werden den Kindergarten besuchen können, dessen Umgebung so gestaltet sein wird, dass freier Raum zum Entdecken und Spielen entsteht. "Wir haben als Stadt die Aufgabe, nach unseren Möglichkeiten das passende Umfeld zu schaffen, das Kinder stark fürs Leben macht und eine gesunde Entwicklung fördert", so die OB, die auch zuständige Dezernentin ist.

    Die Gestaltung des Gebäudes lehnt sich an die Architektur des US-Amerikaners Frank Lloyd Wright an", erläuterte Seeger. Dessen Grundidee einer "organischen Bauweise" soll besonders in der Auswahl von Materialien und Farben zum Tragen kommen. Seine Prinzipien der "Einfachheit und Ruhe", "die Farben der Natur" und "die Natur der Materialien" wurden in die Planung der Kita ebenfalls einbezogen. Außerdem werden in der Nachbarschaft des 5560 Quadratmeter großen Grundstücks weitere Freiflächen wie Bolz- oder Abenteuerspielplatz erhalten bleiben. Die Gewobau hat diese zusätzlichen Flächen kostenfrei erworben und wird sie in Kooperation mit der Stadt neu gestalten.

    Das von dem Gewobau-Architekten Tino Steinmetz entworfene Gebäude ist winkelförmig angelegt und lichtdurchflutet. Eine Großküche innerhalb des Gebäudes versorgt täglich bis zu 80 Kinder mit einem warmen Mittagessen, im Außenbereich sind die Spielflächen nach Altersgruppen getrennt. Von den 110 Plätzen sind 70 für Drei- bis Sechsjährige, 20 für Zwei- bis Dreijährige, zwei Krippengruppen mit jeweils zehn Kindern und zehn Plätze für Kinder mit Behinderungen vorgesehen. Insgesamt werden 22 bis 25 Mitarbeiter in der neuen Kita, die die Stadt anmietet, arbeiten, darunter Erzieher, Wirtschaftskräfte, Reinigungspersonal und Praktikanten. Ein Mehrfamilienhauskomplex, der an der Alzeyer Straße entsteht, soll den Kindergartenbetrieb zusätzlich vor Lärmbelastung schützen.

    Von unserem Redakteur Harald Gebhardt

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