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    Bad KreuznachAbrissarbeiten für Volksbank-Neubau haben begonnen: Bei Verkehrsregelung muss nachgebessert werden

    Die Abrissarbeiten für den Neubau der Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück in der Bad Kreuznacher Salinenstraße haben begonnen. Die Rückbauarbeiten an den drei Häusern zur Klostergasse hin, die dem Neubau weichen müssen, laufen schon seit ein paar Wochen. Am Montag kam nun auch schweres Gerät zum Einsatz: Ein Bagger rückte den Gebäuden von hinten zu Leibe.

    So sah`s am 19. Juni aus:  Hinten die roten Sparkassen-Baukräne an der mittleren Mannheimer Straße, vorn die Volksbankbaustelle an der Salinenstraße. In  einer Woche soll die Häuserreihe Foto: Munzlingerverschwunden sein.
    So sah`s am 19. Juni aus:  Hinten die roten Sparkassen-Baukräne an der mittleren Mannheimer Straße, vorn die Volksbankbaustelle an der Salinenstraße. In einer Woche soll die Häuserreihe
    Foto: Munzlingerverschwunden sein. - Stefan Munzlinger

    Im Zuge der Bauarbeiten wurde auch die Verkehrsführung im Bereich Klostergasse/Salinenstraße geändert. Problematisch bleibt die Regelung für Fußgänger, die zur Volksbank wollen. Um die Bundesstraße sicher zu überqueren, müssen sie einen großen Umweg in Kauf nehmen: Sie sollen die Salinenstraße an der Ampel Ecke Mannheimer Straße queren, ebenso an der Einmündung der Schlossstraße. Die Volksbank weist auch darauf hin, dass für den Abtransport des Bauschutts Lastwagen in die Baustelle fahren müssen. Dazu wird der Bauzaun geöffnet.

    Viele wollen diesen Umweg nicht machen, ignorieren die Verbotsschilder einfach: Immer wieder sieht man Fußgänger in Höhe der Volksbank die Salinenstraße überqueren oder eng am Bauzaun vorbeilaufen. Die Regelung für Fußgänger ist jedenfalls in der Kritik, für Jürgen Locher ist sie sogar eine „Zumutung“. Der Linke-Stadtrat fordert von der Bank und der Stadtverwaltung eine schnelle Verbesserung für Menschen, die dort zu Fuß unterwegs sind. Sein Vorschlag: Die Busspur auf der anderen Straßenseite als Fahrspur mit einbeziehen, um so Platz für eine Weiterführung des Fußweges entlang des Bauzauns zu gewinnen.

    Dass die jetzige Lösung für Fußgänger nicht zufriedenstellend ist, weiß auch der Volksbank-Vorstand. Die Bank wie auch die Stadtverwaltung suchen nach Verbesserungsmöglichkeiten. Noch in dieser Woche soll es dazu ein Treffen mit Vertretern von Stadt, Bank, Polizei, Landesbetrieb Mobilität und dem Ingenieurbüro Löser geben, erklärte Rudi Beiser, bei der Stadtverwaltung für Verkehrsangelegenheiten zuständig, auf Anfrage. Die Fußgänger entlang des Bauzauns zu führen, hält er allerdings für problematisch und nicht ungefährlich. Denn dann kreuzen sie den ein- und ausfahrenden Baustellenverkehr. Andere Varianten, die angedacht wurden, sind: ein Zebrastreifen in Höhe der Volksbank oder sogar eine Fußgängerbrücke. Nicht ganz so schwierig, aber als Problem, sieht Beiser die Situation für Radfahrer, denn der Radweg in die Klostergasse ist gekappt.

    Die Volksbankhauptsstelle ist für Fußgänger momentan nur über kleine Umwege erreichbar. In der Kreisstadt gibt es aber drei weitere Geschäftsstellen, auf die Kunden ausweichen können: am Holzmarkt in der Rüdesheimer Straße 6, am Bühler Weg 2 im Süden und im Nahetal-Forum, Ludwig-Kientzler-Straße, im Osten der Stadt.

    Die Volksbank hat auf ihrer Homepage ein Bautagebuch eingerichtet, in dem sie die Arbeiten und ihren Fortschritt dokumentiert und ihre Kunden informiert. Sie finden dort aktuelle Informationen und Bilder zu dem Neubau unter www.voba-rnh.de/aktuelles/bautagebuch

    Von unserem Redakteur Harald Gebhardt

    Volksbank-Neubau in Kreuznach: Häuserreihe ist in einer Woche verschwunden
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