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  • Innenminister Roger Lewentz weiht neuen Staudernheimer Bahnhof ein

    Staudernheim – 1300 tägliche Ein- und Aussteiger können sich freuen: Die Deutsche Bahn hat aus ihrem Bahnhof in Staudernheim für insgesamt 2,5 Millionen Euro eine moderne Pendler-Station gemacht. Seit 2008 wurde geplant, seit 2010 gebaut. Jetzt ist alles fertig.

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    Innenminister Roger Lewentz war nach Staudernheim gekommen, um den modernisierten   Bahnhof mit Politikern, Bahnvertretern und Bürgern zu feiern.
    Innenminister Roger Lewentz war nach Staudernheim gekommen, um den modernisierten Bahnhof mit Politikern, Bahnvertretern und Bürgern zu feiern.
    Foto: Stefan Munzlinger

    Staudernheim - 1300 tägliche Ein- und Aussteiger können sich freuen: Die Deutsche Bahn hat aus ihrem Bahnhof in Staudernheim für insgesamt 2,5 Millionen Euro eine moderne Pendler-Station gemacht. Seit 2008 wurde geplant, seit 2010 gebaut. Jetzt ist alles fertig.

     

    Fehlte nur noch die Einweihung. Hohe Promi-Dichte am Montagnachmittag: Innenminister Roger Lewentz (SPD) kam, außerdem die Landräte Franz-Josef Diel (CDU, Bad Kreuznach) und Dr. Winfried Hirschberger (SPD, Kusel), dazu die Landtagsabgeordneten Julia Klöckner und Bettina Dickes (beide CDU) und Peter Wilhelm Dröscher (SPD).

    Am Rande der Feier statt mittendrin: um die 30 Staudernheimer und Normalbürger, für die der Bahnhof gedacht ist.

    Die neue Station ist eine von 412 Bahnhöfen im Land; 225 gehören zum Schienenpersonen-Nahverkehr Zweckverband Süd, dem Hirschberger vorsitzt. Der Rest ist dem nördlichen Rheinland-Pfalz zugeordnet. Einen so kleinen Bahnhof mit zwei regulären und einem Ausweichgleis derart zu modernisieren, ist durchaus nicht üblich.

    Andere Ausbau-Vorhaben fallen weit kleiner aus. Grund für die Aufwertung: die 40 Kilometer lange Draisinenstrecke zwischen Staudernheim und Altenglan. „Es gibt in Deutschland knapp zehn Draisinenstationen“, sagte Landrat Hirschberger, „aber keine davon kann man per Eisenbahn erreichen wie in Staudernheim.“ Drum habe er auch um die Sanierung gekämpft. „Gut, dass zum Schluss vieles zusammengelaufen ist“, beschrieb er die teils harten Verhandlungen mit der Bahn oder anderen Zuschussgebern.

    1,3 Millionen Euro flossen aus dem Konjunkturpaket II in das Projekt. 390 000 Euro schulterte die Kommune: Davon übernahm Staudernheim 240 000 Euro, der Kreis 85 000 Euro und die Verbandsgemeinde 65 000 Euro. Den Rest trugen Land und Bahn. Allein die Planung verschlang 500 000 Euro.

    Und das wurde gemacht: Die beiden Bahnsteige wurden auf 55 Zentimeter angehoben, genau richtig für die Regio-Züge, die derzeit fahren, aber auch für die neuen Modelle, die für Ende 2014 erwartet werden.  Die Treppe der Unterführung wurde auf Höhe des Bahnsteigs gebracht, die Treppenhäuser erneuert. Über eine große und dreigeteilte Rampe gelangen Rollstuhlfahrer von der Dorfseite in die Unterführung und mit zwei Aufzügen zu den Bahnsteigen. (mz)

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    Kolumnen von

    Gerhard Engbarth

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