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    Bad Kreuznach113 Wehrleute bekämpfen Großbrand in Bad Kreuznacher Holzbaubetrieb

    Zu einem Großbrand im Holzbaubetrieb Lehmann in der Bad Kreuznacher Riegelgrube ist es am Freitag um 1.30 Uhr gekommen. Die Kripo schätzt den Schaden auf rund 600.000 Euro.

    Um 1.30 Uhr wird die Feuerwehr Bad Kreuznach und die Polizei in Bad Kreuznach über ein großes Feuer in einem überwiegend gewerblich genutzten Gebiet im Bereich der Bosenheimer Straße informiert. Bereits die ersten Einsatzkräfte finden einen Großbrand in einem holzverarbeitenden Betrieb in der Straße Riegelgrube vor. Die komplette Lagerhalle mit Büro stand in Vollbrand. Die Flammen waren bereits auf der Anfahrt zu sehen. Es wurde sofort Alarmstufe 3, Vollalarm für alle Löschbezirke der Stadt Bad Kreuznach ausgelöst.

    Die ersten eintreffenden Kräfte bauten sofort eine Riegelstellung zu dem auf der rechten Seite stehenden benachbarten Firmengebäude auf. Auf der linken Seite wurde mit einem massiven Löschangriff ein weiteres Ausbreiten auf ein Firmenfahrzeug und im Freien stehende Materialien verhindert. Dabei mussten etwa 30 Gasflaschen gekühlt werden, die bereits voll beflammt wurden. Bei einigen Gasflaschen lösten die Sicherheitsventile aus und ließen das Gas entweichen.

    Gebäude hat Totalschaden

    Die nachrückenden Kräfte nahmen weitere Wenderohre über zwei Drehleitern, einen Gelenkmast der Freiwilligen Feuerwehr Gensingen und einem Tanklöschfahrzeug vor. In dieser Zeit wurden etwa 5000 Liter Wasser pro Minute aufgebracht. Da die Wasserversorgung aus den Hydranten der Riegelgrube für einen solch großen Löschangriff nicht ausreichend war, wurden weitere Versorgungsleitungen von der Bosenheimer Straße und dem Kleingartengelände oberhalb der Riegelgrube aufgebaut. Zur Unterstützung und der anfänglichen Versorgung mit Löschwasser wurden weitere Tanklöschfahrzeuge von benachbarten Feuerwehren nachalarmiert.

    Ein Totalschaden des gesamten Gebäudekomplexes der betroffenen Firma konnte aufgrund der bereits massiven Ausbreitung des Feuers nicht verhindert werden. Allerdings erlitten das Nachbargebäude und das gegenüberliegende Gebäude aufgrund der hohen Hitzestrahlung lediglich Beschädigungen an Fenstern und Fassade sowie im Dachbereich. Aufgrund mehrerer Anrufer aus dem Bereich Hohe Bell, die eine starke Rauchentwicklung meldeten, wurde ein Messfahrzeug der Feuerwehr Rüdesheim alarmiert. Die Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die durchgeführten Messungen befanden sich alle in einem ungefährlichen Bereich für den Menschen.

    Nachlöscharbeiten dauern bis in den Nachmittag

    Die Einsatzstelle wurde ausgeleuchtet. Da aufgrund des starken Abbrandes Einsturzgefahr bestand, konnten die Einsatzkräfte für die Nachlöscharbeiten nur in sicherer Entfernung arbeiten. Das THW des Ortsverbandes Bad Kreuznach wurde nachalarmiert, um sich um die Entfernung des Daches und das Abtragen des Brandschuttes zu kümmern. Hierfür wurde auch ein Bagger der Firma Gerharz an die Einsatzstelle beordert. Als die Einsatzstelle soweit unter Kontrolle war, konnten die ersten Kräfte aus dem Kreis wieder herausgelöst werden. Während der Anfangsphase stellte die Freiwillige Feuerwehr Rüdesheim mit Ihren Fahrzeugen den Brandschutz in der Stadt sicher. Der Energieversorger stellte den Strom ab. Die Nachlöscharbeiten werden sich noch bis in den Nachmittag hinziehen. Was den Brand auslöste, ist nicht bekannt. Die Kriminalpolizei wird ihre Ermittlungen aufnehmen. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand.

    DRK versorgte die Einsatzkräfte

    Das DRK Bad Kreuznach sorgte für die Verpflegung der 123 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk. Die zehn ehrenamtlichen Rotkreuzhelfer stellten an der Einsatzstelle heiße und kalte Getränke sowie eine Kaltverpflegung bereit. Neben der Verpflegungseinheit war auch ein Rettungswagen des DRK Kreisverbandes Bad Kreuznach im Einsatz, der für die medizinische Betreuung der Einsatzkräfte bereit stand.

    Bad Kreuznach
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