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  • Spitzen und Notizenaus Stadt und Kreisvon Harald Gebhardt

    Was soll das? Einfach nur ruhig bleiben und ein bisschen Geduld!

    Ja, wo sitzt er denn nun im Stadtrat, der FWG-Mann Karl-Heinz Delaveaux? Diese spannende Frage wurde am Donnerstag noch nicht beantwortet.

    Der Platzhirsch

    Harald Gebhardt
    Harald Gebhardt

    Nachdem CDU-Fraktionschef Werner Klopfer ihn aus der Fraktion geworfen hat, muss sich Delaveaux einen neuen Platz suchen. Er setzte sich ... Nein, er erschien gar nicht zur Sitzung, fehlte entschuldigt. Wir müssen weiter warten. Wie auch immer: Platzhirsch Klopfer hat sich durchgesetzt. Ihm ist das gelungen, was der verstorbene frühere Fraktionschef Peter Anheuser nicht geschafft hat. Zwar haftet dem Ganzen ein Hauch von Machtgehabe und Kindergartenstreit an, garniert mit Zutaten aus dem Absurditätenladen. Oder was soll die Aktion sonst für einen Sinn machen, nachdem in der Kreuznacher CDU einigermaßen Ruhe eingekehrt ist? Aber zu viel Ruhe vertragen die Christdemokraten offenbar auch nicht so gut. Als nächstes kann sich Klopfer ja an CDU-Bürgermeister Wolfgang Heinrich abarbeiten. Der hat aber eine andere Schuhgröße als Delaveaux.

    Der Schilderunsinn

    3000 Euro für Interplast: bei der Spendenübergabe (von links) Tinni Marohn, André Borsche, Ralf Marohn und Manfred Traut. Vorne: Klaus Schalber und Doris Traut, geborene Marohn. Auch Nachbarkatze Kitty musste da mal vorbei schauen, was abgeht und ob ein paar Leckerli abfallen.  Foto: Harald Gebhardt
    3000 Euro für Interplast: bei der Spendenübergabe (von links) Tinni Marohn, André Borsche, Ralf Marohn und Manfred Traut. Vorne: Klaus Schalber und Doris Traut, geborene Marohn. Auch Nachbarkatze Kitty musste da mal vorbei schauen, was abgeht und ob ein paar Leckerli abfallen.
    Foto: Harald Gebhardt

    Man steht davor, schüttelt nur den Kopf, wundert sich und fragt sich mit Herbert Grönemeyer (auch wenn dieser das in dem Lied anders gemeint hat): „Was soll das!?“ Kreativität darf kein Vorrecht der Politik sein, mögen sich wohl die städtischen Verkehrsstrategen und Schilderaufsteller gedacht haben und sind eher sinnfrei nach dem altbewährten, wenngleich nicht immer brauchbaren Motto verfahren „doppelt hält besser“. Damit kann man unmöglich verkehr(t) liegen. Herausgekommen ist allerdings – vorerst – eher mal wieder einer jener Schildbürgerstreiche, für die sich Bad Kreuznach schon einen gewissen Ruf gewissenhaft hartnäckig erarbeitet hat. So hat eine Anliegerin beobachtet, wie jüngst an der Kreuzung von Gustav-Pfarrius- und Röntgenstraße mal wieder ein neues Verkehrsschild angebracht wurde. Das Einbahnstraßenschild verträgt sich aber nicht so direkt mit dem ein paar Meter entfernten Stoppschild, wirkt deplatziert und kontraproduktiv. Ein logisch denkender Autofahrer fragt sich da: Ist das Einbahnstraßenschild verkehrt herum angebracht oder wurde vergessen, das überflüssige Stoppschild zu entfernen? Sinn macht es jedenfalls nicht. Es ist eher sinnlos an dieser Stelle. Aber vielleicht ist es ja schon ein Vorbote auf die schönen Zeiten, die auf die seit Jahren vom Durchgangs- und Parkplatzsuchverkehrschaos geplagten Anwohner zukommen, wenn erst die geplante Verkehrsberuhigung und -neuregelung in dem Karree greift. Nur ein bisschen Geduld!

    Der Spendensammler

    Ein Schild zu viel in der Röntgenstraße?  Foto: Harald Gebhardt
    Ein Schild zu viel in der Röntgenstraße?
    Foto: Harald Gebhardt

    Zur Nachahmung empfohlen ist dagegen diese Aktion, findet Ralf Marohn: 3000 Euro kamen bei der Feier zu seinem 50. Geburtstag für einen guten Zweck, nämlich zugunsten des gemeinnützigen Vereins für plastische Chirurgie in den Ländern der Dritten Welt, Interplast Deutschland, zusammen. 600 Euro legte Marohn selbst drauf, damit es eine runde Summe wurde. Im März wurde der gebürtige Bad Kreuznacher zum neuen Ortsbürgermeister der pfälzischen 7500-Einwohner-Gemeinde Neuhofen gewählt. Er ist der Nahestadt aber immer noch verbunden und der Bruder von Doris Traut, die mit Manfred Traut vom Beatles-Fanclub Strawberry Fields Forever verheiratet ist. Von den 70 Geburtstagsgästen, die statt Geschenken Geld spendeten, kamen etwa 20 aus Bad Kreuznach. „Ich hoffe, dass es viele Nachahmer gibt“, erzählte er jetzt bei der Übergabe des Schecks an Dr. André Borsche. Der Vorsitzende der Interplast-Sektion Bad Kreuznach ist mit seiner Frau Dr. Eva Borsche und vielen anderen ehrenamtlichen Helfern aus der Region in ihrem Urlaub schon seit Jahren im humanitären Dauereinsatz, um Hilfsprojekte in der Dritten Welt zu verwirklichen, Menschen von ihren Entstellungen zu erlösen und ihnen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Borsche freute sich sehr über die Unterstützung und erzählte die ein oder andere Anekdote, die er bei seinen Hilfsprojekten schon mal erlebt hat. So kann es bei der Einfuhr der medizinischen Geräte manchmal durchaus schon helfen, wenn man ein Foto von sich mit Mutter Teresa vorzeigen kann. Natürlich durfte bei dem Besuch auch ein Abstecher ins Beatles-Zimmer nicht fehlen. Bei Veranstaltungen in der Ortsgemeinde will Marohn künftig auf die Arbeit der Ärztehilfsorganisation hinweisen.

    Der rote Teppich

    Es war das Haus für den gesunden Schlaf: Doch im früheren Bettenhaus Golling wird zurzeit weniger geschlafen und mehr gewerkelt. Foto: Christine Jäckel
    Es war das Haus für den gesunden Schlaf: Doch im früheren Bettenhaus Golling wird zurzeit weniger geschlafen und mehr gewerkelt.
    Foto: Christine Jäckel

    Für sein Wirken könnte man Borsche den roten Teppich ausrollen. Ein anderer hätte diese Ehre ebenfalls verdient, findet Beate Bruns, die neue Vorsitzende des Kreuznacher Altstadtvereins, und meint damit Rainer Schmitt, Hauptorganisator des Brückenfestes und Leiter des Stadtteilbüros zag. Schon in aller Frühe konnte man ihn am Samstagmorgen auf seinem Fahrrad durch die Altstadt flitzen sehen. Er sauste von Veranstaltungsort zu Veranstaltungsort, um zu sehen, ob alles, was er und seine Helfer seit Monaten geplant hatten, so stattfinden konnte. Beschert hat Schmitt der Altstadt ein niveauvolles, quirlig buntes Fest mit mehr als 40 Einzelveranstaltungen an 23 Orten. „Das werden weder die Mitwirkenden noch die Besucher so schnell vergessen. Es hat eine frische Brise durch die gebeutelte Altstadt geschickt, die ihr mehr als gut tut“, so Bruns. „Großes Dankeschön an den Mann auf dem Fahrrad! Kurz vor Beginn des Festes überraschte Schmitt das Organisationsteam mit der Idee eines roten Teppichs entlang der Nahebrücke. Das fand man dann doch ein wenig abgedreht. Gebührt hätte der Teppich eigentlich ihm selbst.

    Der gesunde Schlaf

    Apropos Rot: Im Stadtrat outete sich der „rote Günni“ Günter Meurer als „bekennender Altstadtgänger“. Um ihre Nachtruhe will er die dortigen Anwohner aber nicht bringen und setzt sich deshalb dafür ein, dass dort Ruhe herrscht. In einem nächtlich eher ruhigen Fleckchen liegt das Hofgut Rheingrafenstein. Dort lebt auch Annemarie Kroll. Alex Jacob kaufte damals nicht das gesamte Gehöft, sondern nur einen Teil. Im ehemaligen Ausschank des Anwesens richtete er seine Speisegaststätte ein, gestaltete einen Außenbereich. Der andere Teil, Wohnhaus und Scheune, war nicht Teil des Kaufs. Das Wohnhaus der FDP-Politikerin und langjährigen Schatzmeisterin der Liberalen blieb von dem Verkauf unberührt. Seit 40 Jahren lebt Kroll in der Verlängerung der Rheingrafenstraße in direkter Nähe zum Freizeitgelände Kuhberg. Wir hoffen, dass sie nach dieser Klarstellung wieder ruhig schlafen kann. Dagegen ist es im früheren Bettenhaus Golling inzwischen um den gesunden Schlaf geschehen. Dort haben die Arbeiten am neuen Stadtarchiv begonnen.

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