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  • Vorstudie zur Buga 2031: Der saisonale Dreiklang bleibt

    Erst die Machbarkeitsstudie wird zeigen, wie die Buga 2031 im Detail ausgestaltet sein wird. Aber die von der Firma RMP Lentzen erstellte aufwendige Vorstudie, die im Mai vergangenen Jahres in der ganzen Region veröffentlicht wurde, hat nicht nur viele Fragestellungen hinterlassen, sondern auch umfassende Grundlagen für die weitere Arbeit geschaffen.

    Die Fahnen zur Buga 2031 wehen bereits heute an vielen Orten im Mittelrheintal wie hier am Rheinufer in St. Goarshausen mit Blick auf St. Goar und die Burg Rheinfels. Foto: Andreas Jöckel
    Die Fahnen zur Buga 2031 wehen bereits heute an vielen Orten im Mittelrheintal wie hier am Rheinufer in St. Goarshausen mit Blick auf St. Goar und die Burg Rheinfels.
    Foto: Andreas Jöckel

    So wurden zunächst die bestehenden Probleme der Region von Bahnlärm über mangelhafte Verkehrsinfrastruktur und demografischem Wandel bis hin zu Investitionsstaus und stellenweise überalterte touristische Infrastruktur gesammelt. Daraus wurden Ziele abgeleitet, wie die Entstehung einer Buga 2031 zur Abhilfe beitragen kann. Aus den Zukunftsthemen der Region wie integrierte Mobilität, Ressourcenschonung oder demografischer Wandel wurde eine Leitidee für eine Buga im Welterbetal zwischen Koblenz und Rüdesheim generiert. Diese Leitidee hat zwei zentrale Säulen, die sich sicher auch in der Machbarkeitsstudie und in der tatsächlichen Veranstaltung 2031 widerspiegeln werden: eine dezentrale und saisonale Schau.

    Aufgrund der für Tagesbesucher nicht darstellbaren Gesamtlänge von 67 Kilometern wird das Welterbetal in drei saisonale Abschnitte unterteilt. Die Vorstudie schlägt den nördlichen Abschnitt von Koblenz/Lahnstein bis Boppard/Filsen zur Blüte der Mittelrheinkirsche im Frühjahr, den zentralen Teil inklusive der Loreley bis Oberwesel im Sommer und den südlichen Teil bis Bingen/Rüdesheim zur Weinlese im Herbst vor. Die exakte räumliche Aufteilung wird sich aber erst in der Machbarkeitsstudie ergeben. Ein gemeinsamer Aspekt dabei ist die Einbeziehung der Landschaftsstruktur mit den Elementen Fluss, Tal, Hang und Höhe. Der zentrale Aspekt "schwimmende Buga" soll sich nicht nur auf mobile Besuchertransporte wie Wassertaxis, sondern auch auf Schiffe als mobile Ausstellungs- oder Veranstaltungsorte beziehen. aj

    Puchtler: Mehr Kompetenz für das Welterbemanagement im Oberen MittelrheintalDritter Bürger-Workshop: Visionen zur Buga 2031 sollen Welterbe lange blühen lassenFotos: Impressionen vom dritten Bürger-Workshop zur Buga 2031Kulturerbe-Experte Metz: Ohne Begeisterung geht das nichtKommentar: Tolle Vorarbeit geleistetweitere Links
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