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  • Rheinquartier: Spatenstich in Rekordzeit

    Lahnstein. Großer Tag für die Investoren, aber auch ein großer Tag für die Stadt: Gestern Nachmittag ist der offizielle Spatenstich zum Vorhaben "Rheinquartier" in Oberlahnstein erfolgt. Auf dem 14 Hektar großen Areal des ehemaligen Güterbahnhofs Oberlahnstein entsteht ein komplett neuer Stadtteil (unsere Zeitung berichtete ausführlich), in den kommenden zwei bis drei Jahren werden 300 neue Wohneinheiten für rund 750 Einwohner gebaut. Strahlende Gesichter gestern im nördlichen Teil des Areals, wo Investor und Ideengeber Dr. Thorsten Neumann die Gäste aus Politik und Wirtschaft zum offiziellen Spatenstich empfing. Neumann und Andreas Mangold, der zweite Geschäftsführer der Rheinquartier GmbH & Co. KG, gaben damit den Startschuss für die Tiefbauarbeiten.

    Foto: tl

    Von unserem Redakteur Tobias Lui

    Ein Jahr, neun Monate und vier Tage - so hatte es Oberbürgermeister Peter Labonte ausgerechnet - nach der Grundsatzentscheidung des Stadtrates geht es nun in die Vollen: "Im Frühling 2017", so Neumanns optimistische Schätzung, könnten die ersten künftigen Neubürger des Rheinquartiers die Grundsteine ihrer Häuser legen. "Bis zum Ende diesen Jahres werden bereits 30 Bauverträge geschlossen sein." Geheizt werden könne ab dem 1. Oktober, versprach Neumann, der auf ein zukunftsweisenden Energiekonzept setzt und hofft, dass zum Weihnachtsfest im kommenden Jahr die ersten Familien im Rheinquartier feiern können.

    Dass dieses riesige Gelände in der Rekordzeit von weniger als zwei Jahren von sämtlichen Altlasten befreit wurde und dabei noch viele weitere Unwägbarkeiten aus dem Weg geräumt werden konnten, sei ein Verdienst von Thorsten Neumann und seines Teams, lobte OB Labonte. "Mit Ihrem Pioniergeist und Begeisterung haben Sie uns alle mitgezogen." Labonte ging auch auf die lange Zeitspanne zuvor ein, in der das Gelände brach lag, "weil es für uns unmöglich war, es so zu entwickeln, dass am Ende eine schwarze Null steht". Im Jahr 2014 habe Neumann sein Interesse an dem Projekt gezeigt ("Ich hätte Spaß dran") - "ein Segen für die Stadt". Dies gelte erst recht nach der Zusage des Landes, in den kommenden zwölf Jahren den Stadtumbau von Oberlahnstein mit bis zu 20 Millionen Euro zu fördern.

    Nach dem Spatenstich gab es einen kleinen Empfang für die Gäste im Verkaufsbüro der Rheinquartier GmbH & Co. KG - standesgemäß im Martinsschloss untergebracht. Dort lobte Neumann nicht nur sein "tolles Team", sondern auch die gute Zusammenarbeit mit der Lahnsteiner Verwaltung und dem Stadtrat. "So schnell wie das Projekt hier gemeinsam umgesetzt werden konnte, da können sich andere Städte eine Scheibe abschneiden."

    Auch Landrat Frank Puchtler ließ sich die Veranstaltung nicht entgehen - und lobte die Symbiose von Tradition und Innovation bei diesem Projekt. "Dies ist ein hervorragendes Beispiel für eine gelungene Konversionsmaßnahme", sagte Puchtler. "Sie gestalten aus der Tradition etwas Gutes für die Zukunft. Davon profitiert nicht nur Lahnstein sondern der ganze Rhein-Lahn-Kreis."

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