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    LahnsteinReptilien faszinieren Besucher

    Schon auf dem Salhofplatz wird klar, dass die Stadthalle am Wochenende außergewöhnliche Gäste beherbergt. Diese sind mit einem riesigen Truck angereist. Beim Betreten des großen Saales, der im geheimnisvollen Dämmerlicht lag, fühlten sich die Besucher in die faszinierende Welt der Tropen versetzt. Trotz des herrlichen Wetters hatten sich viele interessierte Reptilienfreunde eingefunden – in der Mehrzahl Familien mit Kindern, aber auch ältere Leute waren unter den Besuchern.

    Lahnstein - Schon auf dem Salhofplatz wird klar, dass die Stadthalle am Wochenende außergewöhnliche Gäste beherbergt. Diese sind mit einem riesigen Truck angereist. Beim Betreten des großen Saales, der im geheimnisvollen Dämmerlicht lag, fühlten sich die Besucher in die faszinierende Welt der Tropen versetzt. Trotz des herrlichen Wetters hatten sich viele interessierte Reptilienfreunde eingefunden – in der Mehrzahl Familien mit Kindern, aber auch ältere Leute waren unter den Besuchern.

    Zahlreiche beleuchtete Terrarien enthielten Spinnen, Schlangen und Reptilien. Publikumslieblinge waren erkennbar die afrikanischen Spornschildkröten, von denen eine außerhalb ihres Geheges hautnah bewundert werden konnte. Diese Schildkröten können bis zu 150 Jahre alt werden. Ausgewachsen wiegen die Männchen für gewöhnlich etwa 45 Kilogramm, die Weibchen sogar 50 Kilogramm.
    Das 40-jährige Reptil ließ sich durch die vielen Bewunderer nicht aus der Ruhe bringen und verzehrte genüsslich eine große Portion frischen Salat. Tierpfleger Heino Büttner erklärte: „Die bei uns ausgestellten Tiere stammen aus deutscher Nachzucht und sind den Umgang mit Menschen gewohnt. Natürlich achten wir darauf, dass sich der Stress durch den Kontakt mit den Besuchern in Grenzen hält und unter Aufsicht eines Tierpflegers stattfindet.“ Heino Büttner kennt sich auch privat mit diesen Tierarten aus, da er selbst vier Vogelspinnen, diverse Agamenarten, zwei Königpythons und einen seltenen Kettennatter-Albino besitzt.
    Auch die Riesenschlangen zogen viele Besucher an. Das Terrarium wird von mehreren Riesenschlangen bewohnt, die noch nicht ganz ausgewachsen sind. Eine Ausnahme ist Goliath, ein zwölf Jahre alter dunkler Tigerpython Albino, der mit ungefähr drei Metern seine endgültige Länge erreicht hat. Ein besonderes Maskottchen der Ausstellung ist Leo, ein grüner Leguan, der völlig entspannt die Bewunderung seiner Fans entgegennahm. Die Sorgen, ob Leo vielleicht beißt, konnte Heino Büttner zerstreuen, da der Leguan handzahm ist und immer gern für ein Foto posiert.
    Zwar haariger, aber nicht gerade kuschelig waren die diversen Spinnenarten. Trotzdem suchten viele Besucher auch Körperkontakt zu diesen Tieren. Eine Vertreterin der toxischen Arten ist die Aga-Kröte, die zu den giftigsten Tieren der Ausstellung zählt. Diese Amphibie wird auch LSD-Kröte genannt, da das giftige Hautsekret illegal zur Drogenherstellung genutzt wird. Auch wenn diese Kröte und andere Tierarten zur Sicherheit nur durch die Glasscheiben der Terrarien zu betrachten waren, gab es viel Faszinierendes zu sehen und zu bestaunen.

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