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    Neue Schwerpunktgemeinden im Welterbe: Filsen und Lierschied bekommen Geld für die Dorferneuerung

    Filsen/Lierschied. Mit Filsen und Lierschied sind ab 2017 zwei Orte im Welterbe Oberes Mittelrheintal als Schwerpunktgemeinden im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms anerkannt worden. Das gibt das rheinland-pfälzische Innenministerium bekannt.

    Lierschied und Filsen werden in den kommenden acht Jahren bei der Dorferneuerung unterstützt. Foto: Andreas Jöckel
    Lierschied und Filsen werden in den kommenden acht Jahren bei der Dorferneuerung unterstützt.
    Foto: Andreas Jöckel

    Die Kommunen in der Verbandsgemeinde Loreley sind damit zwei von landesweit 25 Schwerpunktgemeinden, die in diesem Jahr hinzukommen. Insgesamt werden somit ab dem Programmjahr 2017 insgesamt 129 Dörfer von der Förderung profitieren. Innenminister Roger Lewentz erklärt dazu: „Rund 18,5 Millionen Euro stehen in diesem Jahr zur Förderung von Dorferneuerungsmaßnahmen zur Verfügung. Mit dieser Summe können wichtige Projekte realisiert werden, die zur weiteren Verbesserung der Infrastruktur in unseren Dörfern beitragen werden.“

    Erstmals acht statt bisher sechs Jahre

    Die Anerkennung als Schwerpunktgemeinde erfolgt in diesem Jahr erstmals auf die Dauer von acht statt bisher sechs Jahren. Für die Stärkung der Innenentwicklung steht eine qualifizierte Bauberatung privaten und öffentlichen Bauherrn zur Verfügung. Zusammen mit der Dorfmoderation wird damit ein umfassender Beteiligungsprozess in Gang gesetzt und es kann ein zukunftsbeständiges Leitbild entwickelt werden. Die Ergebnisse dieser breit angelegten Informations-, Bildungs- und Beratungsarbeit sind elementare Bestandteile der zu erarbeitenden Entwicklungskonzepte.

    Selbstverpflichtung

    Mit der Anerkennung als Schwerpunktgemeinde sei eine Art Selbstverpflichtung verbunden, sich der Dorferneuerung im besonderen Maße anzunehmen, erläuterte Lewentz. „Nur wer Bereitschaft zeigt für die eigene Ortsgemeinde Verantwortung zu übernehmen und wer mitbestimmen und mitgestalten darf, der identifiziert sich mit der geleisteten Arbeit“, sagt der Minister. Nur so könne man den Wohnstandort Dorf noch attraktiver und lebensfähiger gestalten.

    Fast 90 Prozent der Gemeinden im Land haben weniger als 2000 Einwohner und sind dem ländlichen Raum zuzurechnen. Mittlerweile haben rund 80 Prozent der Gemeinden ein Dorferneuerungskonzept erarbeitet. Allein im Programmjahr 2016 sind laut Lewentz in der Dorferneuerung 41 Dorfmoderationen mit insgesamt 510.900 Euro gefördert worden. 174 öffentliche und etwa 950 private Maßnahmen wurden durch die Dorferneuerung unterstützt. Mit Zuwendungen in Höhe von 18,08 Millionen Euro seien Investitionen in Höhe von 100,31 Millionen Euro ausgelöst worden. aj

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    Markus Eschenauer

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    Markus Eschenauer

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