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    KaubLebensader Rhein: Alle ziehen an einem Strang

    Mit Kunst, Kulinarik, Genuss, Historie und Landschaft präsentierten sich Menschen der Region im einzigartigen Ambiente der Burg Pfalzgrafenstein. Sie demonstrierten Gemeinschaftssinn pur und zogen an einem Strang.Von Rüdesheim stromabwärts bis Braubach, von Trechtingshausen bis Boppard waren Winzer und Gastronomiebetriebe aufwendig mit ihrem Equipment per Fährschiff angereist, um Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit zu versprühen und ihre regionalen Produkte unter der Flagge der Kunst in den Vordergrund zu stellen.

    Von unserer Reporterin Suzanne Breitbach

    "Man konnte den Mittelrhein schmecken. Die Burg Pfalzgrafenstein mit ihrem kleinen Sandstrand und ein paar Bäumen war ein idealer Veranstaltungsort", urteilte eine Reisegruppe und hofft auf eine Fortsetzung.

    Gourmet und Genuss standen am Samstagvormittag auf der Pfalzgrafenstein im Vordergrund. Motivierte Gastronomen, Winzer und Burgherren rechts und links des Stroms waren gekommen, um gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Unterstützt wurden sie von der Loreley, dem Elslein von Kaub und Weinhex Lea aus Oberwesel.

    Gleichzeitig beendete Künstlerin Jutta Reiss in Zusammenarbeit mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) mit dieser ungewöhnlichen Finissage ihre Wanderausstellung "Lebensader Rhein" auf der Burg mitten im Fluss. In ihren Werken zeigt die in Dörnberg (Rhein-Lahn-Kreis) lebende Künstlerin die Vielfalt des mächtigen Stroms und die reichhaltigen Verknüpfungen.

    Der Rhein und seine Geschichten sind auf unterschiedliche Art und Weise dargestellt. Kunst der Gegenwart trifft mittelalterliches Gemäuer.

    Schirmherr Landrat Frank Puchtler lobte die harte Arbeit in kurzer Zeit. "Partner zu finden, um den Gemeinsinn zu demonstrieren, ist lobenswert. Danke an die Initiatorin Jutta Reiss, sie hat engagierte Menschen im Rheintal beidseits des Rheins heute hier zusammengebracht. Nur gemeinsam kann die Zukunft gewinnen. Wir stehen für das Mittelrheintal. Klare Führung und Konzepte sollen in kleinen Schritten künftig zu spüren sein. Wir wollen loslaufen, Hand in Hand bis spätestens 2031 zur Buga im Mittelrheintal", freute sich Puchtler über die große Resonanz der Aktion parallel zum Ausstellungsende. In Vertretung für GDKE-Direktor Thomas Metz lud Armin Kraft zum Umschauen auf der Burg ein. Ein Blick in das Innere des Gemäuers mit Führung oder im Alleingang, mit einem Glas Wein und der Musik von Ute Grassmann und Ranunculus endete ein wunderschöner Vormittag im sonnenverwöhnten Mittelrheintal.

    Mit professioneller Filmtechnik wurde modern und hochwertig dokumentiert, mit wie viel Liebe und Stolz die Gäste mit kulinarischer Vielfalt verwöhnt werden. "Mit vereinten Kräften präsentierte sich das Welterbegebiet auf dem steinernen Schiff. Eine solche Performance, die Kunst und Genuss miteinander vereint und es ermöglicht, dass alle an einem Strang in einer derart harmonischen Struktur ziehen, ist eine Installation, die es verdient hat, für die Nachwelt mit High-Tech-Filmtechnik dokumentiert wird", sagte Initiatorin Jutta Reiss, die sich über die gute Resonanz zum Ende der Veranstaltung freute.

    Mehr Bilder gibt es im Internet unter der Adresse

    www.ku-rz.de/436i

    Bad Ems Lahnstein
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