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    WeinährGiftunfall im Weinberg? Rettungswagenbesatzung wird auch schlecht [2. Update]

    Erst kollabierte ein Mitarbeiter eines Weinguts, dann wurde auch der zur Hilfe geeilten Besatzung des Rettungswagens schlecht. Bei Weinähr hat es offenbar einen Giftunfall gegeben. Die Polizei spricht von einem möglichen Arbeitsunfall.

    Zwischenfall in einem Weinberg zwischen Winden und Weinähr. Polizei und Behörden forschen nach der Ursache. Foto: Sascha Ditscher
 
    Zwischenfall in einem Weinberg zwischen Winden und Weinähr. Polizei und Behörden forschen nach der Ursache. Foto: Sascha Ditscher  

    Bei Pflanzenschutzarbeiten in einem Weinberg zwischen Weinähr und Winden ist am Mittwoch ein Mitarbeiter eines Weinguts kollabiert. Das löste einen größeren Einsatz aus, als dann auch noch die Rettungswagenbesatzung Vergiftungserscheinung zeigte. Der Einsatz läuft - die Polizei geht aber davon aus, dass für die Bevölkerung in den Ortschaften keine Gefahr besteht.

    Um kurz vor 9 Uhr war die Nachricht vom zusammengebrochenen Arbeiter bei der Polizei Bad Ems eingegangen. Dann kam die Meldung, dass auch die Besatzung des Rettungswagens vor Ort über einsetzende Übelkeit und weitere mögliche Vergiftungserscheinungen klagte. Eine zweite Besatzung  und weitere Kräfte wurden geschickt, der Gefahrenort wurde weiträumig abgesperrt. 

    Derzeit gibt es laut Polizei keine Hinweise, dass über den engeren Schadensort hinaus Gefahr für die Bevölkerung besteht.

    1. Update: Der Einsatz im Weinberg ist beendet, die Ermittlungen zu der Ursache dauern an.

    2. Update: Die Polizei geht inzwischen davon aus, dass der Mitarbeiter des Weinguts nur einen Schwächeanfall erlitten hat. Der Mann (66) war laut Polizei eingewiesen, hatte mit dem Pflanzenschutzmittel auf Schwefelbasis schon häufiger gearbeitet und trug entsprechende Schutzbekleidung und -maske. Unter der Last des Pflanzenschutzmittels in einer schweren Flasche auf seinem Rücken erlitt er offenbar einen Schwächeanfall und Atemnot. Die Rettungskräfte näherten sich dem Mann ohne Schutz, atmeten das Pflanzenschutzmittel ein. Die Folgen: Übelkeit, Erbrechen und weitere Vergiftungserscheinungen. Ihnen geht es aber den Angaben zufolge nach Behandlung im Krankenhaus ebenso wie dem Mitarbeiter des Weinguts wieder besser.

    Das Gewerbeaufsichtsamt hat Proben des verwendeten Mittels genommen, lässt sie untersuchen. Die Polizei sieht jedoch bis "dato keine Anhaltspunkte für eine unsachgemäße Nutzung oder ein sonstiges Fehlverhalten".

    *In einer früheren Fassung hatten wir den ersten Angaben der Polizei folgend von Obernhof geschrieben.

    Bad Ems Lahnstein
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