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  • Frischer Wind am Romantischen Rhein: Buga kann auf ganzen Mittelrhein ausstrahlen

    Mittelrhein. Wenn sich das Welterbe Oberes Mittelrheintal nach einer erfolgreichen Bewerbung in diesem Jahr tatsächlich ab 2017 den Weg zu einer Bundesgartenschau (Buga) 2031 machen sollte, dann sehen die Touristiker darin eine Riesenchance für den gesamten Mittelrhein und die angrenzenden Regionen. Im Gespräch mit unserer Zeitung sind sich darin auch die Geschäftsführerin der Romantischer Rhein Tourismus GmbH (RRT) und Nachfolgerin Jeanette Dornbusch einig, die gerade die Staffelholzübergabe zum 1. Februar vorbereiten.

    Von unserem Redakteur Andreas Jöckel

    Gibt es goldene Aussichten für den Mittelrhein wie hier auf dem herbstlichen Traumpfad Rheingoldbogen am Bopparder Hamm? Claudia Schwarz, Geschäftsführerin der Romantischen Rhein Tourismus GmbH, und Nachfolgerin Jeanette Dornbusch sehen zumindest gute Zukunftschancen. 
    Gibt es goldene Aussichten für den Mittelrhein wie hier auf dem herbstlichen Traumpfad Rheingoldbogen am Bopparder Hamm? Claudia Schwarz, Geschäftsführerin der Romantischen Rhein Tourismus GmbH, und Nachfolgerin Jeanette Dornbusch sehen zumindest gute Zukunftschancen. 
    Foto: Andreas Jöckel

    In einem Schreiben an den Vorsitzenden des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal, Frank Puchtler, hat Claudia Schwarz bereits die RRT als die touristische Organisation angeboten, die den Prozess zu einer Buga 2031 mit dem bereits vorhandenen Wissen begleitet. Auf diese Aufgabe freut sich auch Jeanette Dornbusch und sieht darin weitreichende Chancen: "Man hat ja schon bei der Buga 2011 in Koblenz gesehen, dass eine solche Veranstaltung weit die Mosel hinunter sowie in Eifel, Westerwald, Hunsrück und Taunus ausstrahlt." Claudia Schwarz würde sich wünschen, dass bei der Großveranstaltung auch Satelliten weiter nördlich vorgesehen werden. Ansatzpunkte, die zu einer Buga passen, sieht sie dort genug: "Wir haben die Essbare Stadt in Andernach, den Kulturpark Sayn, die Streuobstwiesen in Weißenthurm, um nur einige zu nennen." Die Chancen dafür, dass das Untere Mittelrheintal ins Welterbe aufgenommen wird, sieht Schwarz dagegen eher als problematisch.

    Großveranstaltungen wie Rhein in Flammen, die sich als Touristenmagnete etabliert haben, sehen Schwarz und Dornbusch auch künftig als gesetzt. Tal total im Welterbe ist nach den Diskussionen der vergangenen Jahre finanziell gesichert. Nördlich von Koblenz soll sich das R(h)einwandern in den Frühling zum 1. Mai, das im vergangenen Jahr zum ersten Mal stattfand, weiter etablieren. Zur Marke ist auch der Kultursommer geworden. Veranstaltungen einer gewissen Größenordnung sind für die Vermarkter essenziell: "Es ist wichtig, viele Leuchttürme breit in der Region zu streuen, umso besser können wir den Romantischen Rhein über die Landesgrenzen hinweg vermarkten."

    Als Anreiz für Übernachtungsgäste war 2015 die Einführung einer Gästekarte geplant, aber letztlich gescheitert. Nun soll mit den ÖPNV-Anbietern ein Gästeticket für Bus und Bahn umgesetzt werden. Für Jeanette Dornbusch ist ein erneuter Anlauf beim Thema Gästekarte aber nicht ausgeschlossen. Eine weitere Zukunftsaufgabe: Die Potenziale der digitalen Medien ausschöpfen. Dabei geht es nicht nur um das klassische Online-Marketing, sondern auch die gezielte Vernetzung mit potenziellen Gästen. Betriebe könnten auch bei Investitionen beraten werden, etwa beim Einsatz von Tablets auf Zimmern oder Smartphones für Check-in-Funktionen.

    Dritter Bürger-Workshop: Visionen zur Buga 2031 sollen Welterbe lange blühen lassenFotos: Impressionen vom dritten Bürger-Workshop zur Buga 2031Kulturerbe-Experte Metz: Ohne Begeisterung geht das nichtKommentar: Tolle Vorarbeit geleistetNachgefragt: Bürgermeister sehen im Projekt Buga 2031 viele Chancen für die Regionweitere Links
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